Nach drei Jahren

Präsidentin der reformierten Kirche Luzern tritt zurück

Christa Wenger ist nicht länger Präsidentin der reformierten Kirchgemeinde Luzern. (Bild: Reformierte Kirchgemeinde Luzern)

Die Präsidentin der reformierten Kirchgemeinde Luzern legt aus gesundheitlichen Gründen ihr Amt per sofort ab. Der Vorstand ist auf der Suche nach einer Nachfolge.

Christa Wenger ist nicht länger die Präsidentin der Kirchgemeinde Luzern. Das gibt die Gemeinde in einer Medienmitteilung am Montag bekannt. Die Gründe für den Rücktritt seien gesundheitlich, wie die Kirchgemeinde schreibt.

Wer das Präsidium in Zukunft übernimmt, ist noch nicht klar. Der Vorstand arbeite zurzeit an einer Nachfolgelösung. Wenger zieht sich per sofort zurück. Gleichzeitig trete sie auch aus der Synode der Evangelisch-Reformierten Landeskirche des Kantons Luzern aus, so die Medienmitteilung. Bis auf Weiteres übernehme Vizepräsidentin Sonja Döbeli Stirnemann die anfallenden Aufgaben des Präsidialamtes.

Langjähriges Engagement findet ein Ende

Wenger ist ehemalige Kantonsrätin und Grossstadträtin sowie Regierungsratskandidatin der Grünen. Sie war acht Jahre lang Mitglied des Grossen Kirchenrates und Präsidentin der Controllingkommission. Vor knapp drei Jahren übernahm sie den Posten als Präsidentin der Kirchgemeinde.

«Ich bin dankbar, dass ich bei der Reformierten Kirche Luzern eine meiner liebsten Tätigkeiten ausführen konnte: gemeinsam verschiedene Themen verstehen, bearbeiten und schrittweise Lösungen für die anfallenden Probleme in die Wege leiten», sagt Wenger zu ihrem Entscheid.

Verwendete Quellen
  • Medienmitteilung Kirchgemeinde Luzern
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