Restaurantbesuch muss noch warten

Mehr Möglichkeiten im Freien: Diese Lockerungen gelten ab Montag

Auch Tonis Zoo in Rothenburg – im Bild das Affengehege – darf ab Montag wieder Besuch im Aussenbereich empfangen. (Bild: cbu)

Der Bundesrat setzt seinen eingeschlagenen Weg fort: Mit vorsichtigen Lockerungen ab Montag soll das öffentliche Leben langsam wieder erwachen. Restaurants müssen zwar zu bleiben – dürfen aber vielleicht bereits ab 22. März auch in den Innenbereichen öffnen.

Mit der vorsichtigen, schrittweisen Öffnung will der Bundesrat «dem gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Leben wieder mehr Raum geben, auch wenn die epidemiologische Lage wegen den neuen, ansteckenderen Virusvarianten weiterhin fragil ist», heisst es in einer Mitteilung vom Mittwoch.

Der erste Öffnungsschritt ab dem 1. März beinhaltet im Wesentlichen Aktivitäten, bei welchen eine Maske getragen werden und der Abstand gewährleistet werden können, nur wenig Personen zusammenkommen und die Kontakte im Freien erfolgen. Neben dem Übertragungsrisiko hat der Bundesrat auch gesellschaftliche und wirtschaftliche Aspekte berücksichtigt. Folgende Lockerungen wurden beschlossen:

  • Läden, Museen und Lesesäle von Bibliotheken können wieder öffnen, ebenso die Aussenbereiche Sport- und Freizeitanlagen, Zoos und botanischen Gärten. Restaurantterrassen bleiben trotz Forderungen der Kantone zu.
  • Sportanlagen im Freien wie Kunsteisbahnen, Tennis- und Fussballplätze oder Leichtathletikstadien dürfen unter Auflagen öffnen: Mit Maske oder Abstand sowie begrenzter Kapazität. Wettkämpfe im Erwachsenen-Breitensport sowie Veranstaltungen bleiben verboten.
  • Im Freien sind Treffen im Familien- und Freundeskreis sowie sportliche und kulturelle Aktivitäten mit bis zu 15 Personen wieder erlaubt.

Weiter wurde das Alter für Personen die von Einschränkungen bei diesen Aktivitäten nach Konsultation der Kantone von 16 auf 20 Jahre angehoben. Das heisst:

  • Jugendliche und junge Erwachsene bis 20 Jahre können den meisten sportlichen und kulturellen Aktivitäten wieder nachgehen. Kinder- und Jugendchören ist das Singen wieder gestattet. Ausserdem sind Angebote der offenen Kinder- und Jugendarbeit wie Jugendtreffs wieder zugänglich.

Bundesrat erwägt Restaurants zu öffnen – auch in den Innenbereichen

Der nächste Öffnungsschritt soll bereits am 22. März erfolgen, wenn es die epidemiologische Lage erlaubt. Das ist eine Woche früher, als ursprünglich geplant. Die Konsultation der Kantone soll ab dem 12. März starten und der Entscheid des Bundesrats am 19. März folgen.

Dabei geht es unter anderem um Kultur- und Sportveranstaltungen mit Publikum in begrenztem Rahmen, Homeoffice-Pflicht, Sport in Innenräumen und die Öffnung von Restaurantterrassen.

Sollte sich die epidemische Situation in den nächsten Wochen positiv entwickeln, will der Bundesrat für den 22. März auch die Öffnung der Innenbereiche der Restaurants und anderen Tätigkeiten in Innenräumen sowie den Präsenzunterricht an Hochschulen ins Auge fassen.

Für die Beurteilung des nächsten Öffnungsschrittes hat der Bundesrat Richtwerte festgelegt: Die Positivitätsrate soll unter fünf Prozent, die Auslastung der Intensivplätze mit Covid-19-Patienten unter 250 belegten Betten und die durchschnittliche Reproduktionszahl über die letzten 7 Tage unter 1 liegen. Zudem soll die 14-Tages-Inzidenz am 17. März nicht höher sein als bei der Öffnung am 1. März.

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