Rund 300'000 Franken

Spendenfreude der Reformierten nimmt ab

Die Lukaskirche beim «Vögeligärtli» gehört zur reformierten Kirche. (Bild: Elia Saeed)

Im Jahr 2023 haben die reformierten Kirchgemeinden in Luzern über 300'000 Franken Spenden gesammelt. Im Vorjahr kam mehr Geld zusammen.

Am Ende eines Gottesdienstes geht der Klingelbeutel herum. Dieses Brauchtum gehört zum Ablauf des Gottesdienstes wie die Predigt. Nun hat die Reformierte Kirche des Kantons Luzerns in einer Mitteilung darüber informiert, wie viel Geld im Jahr 2023 in den Beuteln landete; oder digital gespendet wurde. Und es zeigt sich: Luzerns Kirchengänger waren im Vorjahr spendabler.

Die zehn reformierten Kirchgemeinden und acht Teilkirchgemeinden haben mittels Kollekte im Jahr 2023 etwa 305'000 Franken eingenommen, gemeinsam mit der Landeskirche. Das sind zwar sieben Prozent weniger Einnahmen als 2022; allerdings deutlich mehr Spenden als in den Pandemiejahren 2020 und 2021.

Das Geld floss an unterschiedliche Hilfswerke und soziale Institutionen, wie die Kirche schreibt. Auf der Liste befinden sich HEKS, Mission 21, benevol Luzern, Die Dargebotene Hand Zentralschweiz, elbe – Fachstelle für Lebensfragen, Verein Kirchliche Gassenarbeit Luzern und weitere Organisationen.

Die Kollekte findet oft während oder nach einem Gottesdienst statt. Dabei wird entweder ein Klingelbeutel, ein Körbchen oder ein Teller herumgereicht, oder die Gläubigen können ihren Beitrag in den Opferstock am Ausgang geben. Viele Kirchen bieten auch digitale Spendenmöglichkeiten an.

Verwendete Quellen
  • Medienmitteilung der Reformierte Kirche des Kantons Luzerns
  • Website der Reformierte Kirche des Kantons Luzerns
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