Gesellschaft
50 Fragen an Andy Wolf

«Eigentlich wäre ich lieber Andy Delfin statt Andy Wolf»

Die Radio Pilatus-Legende Andy Wolf auf der Terrasse des Hotels Schweizerhof. Sein Lachen hat er wieder gefunden. (Bild: mal)

24 Jahre prägte Andy Wolf den Sender Radio Pilatus wie kein anderer vor ihm. Ende März wurde ihm die Stelle gekündigt und Wolf per sofort freigestellt. Viele Hörer des Senders reagierten brüskiert, eine Facebook-Gruppe fordert gar sein Comeback. zentral+ hat Andy Wolf getroffen und wollte nicht den Moderator, sondern den Menschen Andy Wolf kennenlernen.

Ein herrlicher Frühlingstag. Die Sonne scheint und die Terrasse des Hotels Schweizerhof ist gut gefüllt. Andy Wolf sitzt alleine am Tisch und wartet auf das Interview. Die Art und Weise der Kündigung (zentral+ berichtete) hat seine Spuren hinterlassen, doch zentral+ traf einen Wolf, der nach vorne schauen will und offen darauf wartet, was das Leben als nächstes für ihn zu bieten hat.

Im Vorgespräch wird deutlich, dass Radio Pilatus immer noch sein Sender ist und bleiben wird. In seinem Auto ist die Frequenz immer noch diejenige, über die Wolf mehr als die Hälfte seines Lebens gesendet hat.

Und wenn man Andy Wolf so zuhört, wie er über die Stadt Luzern – die schönste Stadt der Welt, wie er immer zu sagen pflegt – spricht, kann man es sich nicht vorstellen, dass der Wolf gar kein Luzerner ist. Und wie für die Touristen die Kapellbrücke zur Leuchtenstadt gehört, so gehört Andy Wolf für viele Luzerner zur Stadt, ja sogar zum Stadtbild. 50 Fragen an eine Person, der man am Ende des Interviews noch gerne 50 weitere Fragen gestellt hätte.

1. Du warst 24 Jahre bei Radio Pilatus, wie viele Prozent deines Lebens sind das?

Da muss ich rechnen. Ich bin jetzt 46 Jahre alt, also sind es sicher mehr als 50 Prozent. Es werden so um die 60 Prozent sein, aber Kopfrechnen war noch nie meine Stärke.

2. Was hat dich am Radio-Job am meisten genervt?

Andy Wolf seufzt und überlegt lange.
Das ist eine brutal schwierige Frage. Lange Pause.
Mich hat wirklich nichts genervt. Im Gegenteil: Ich liebe das Radiomachen.

3. Den Moderator Andy Wolf kennen wir, aber wer ist der Mensch Andy Wolf?

Zweifacher Familienvater, verheiratet. Als Mensch bin ich sehr eng mit dem Radio verbunden, das drängt auch in mein Privatleben. Und im Radio spielte ich keine Rolle, ich glaube man hat gespürt, dass da auch der Mensch Andy Wolf moderiert hat.

«Ich habe Luzern in meinen Genen.»

4. Du bist ursprünglich Berner, aufgewachsen im Kanton Aargau. Wie kommt es, dass du dich so sehr in die Leuchtenstadt verliebt hast?

Einmal Blau-Weiss, immer Blau-Weiss. Ich habe Luzern in meinen Genen. Ich bin damals wegen einem Job bei Schild nach Luzern gekommen, bin jetzt 27 Jahre hier und von der Stadt immer noch rüüdig fasziniert.

5. Du nennst Luzern «die schönste Stadt der Welt». Was genau macht sie denn so schön?

Es ist einfach ein Traum hier, ein Paradies. Den Satz «die schönste Stadt der Welt» war für mich nie eine Floskel, ich meine das wirklich so. Es stimmt hier einfach für mich. Die schöne Natur, alles ist so überschaubar. Es hat gute Leute hier, dann die herrliche Altstadt. Wenn ich einem Ausländer die Schweiz beschreiben müsste, dann würde ich ihm von Luzern erzählen.

6. Welches ist denn die zweitschönste Stadt der Welt?

Für mich New York. Die Stadt ist zwar unglaublich gross, aber man kann sich immer noch gut zu Fuss bewegen. Und die Stadt hat einfach einen guten Groove. Im deutschsprachigen Raum wären es die Städte München und Hamburg.

7. Es gibt kein FC Luzern Spiel ohne Andy Wolf. Bereust du es, nicht Basel- oder GC-Fan zu sein – da würde man ab und zu was gewinnen…

Der FCL ist Blau-Weiss, er gehört einfach zur Stadt dazu. Es ist ein unglaublicher Verein, so familiär und der Fussball hat hier einen speziellen Stellenwert. Ich kann mich auch sehr gut mit dem FCL identifizieren. Und im Eishockey bin ich Ambri-Fan. Ich bin mir also das Leiden gewohnt.

8. Wird der FCL als nächstes Meister oder Cupsieger?

Schon Cupsieger. Man darf nicht vergessen: Der FC Basel ist in der Schweiz das A und O. Dank der Champions League und den Verkäufen von Spielern wie Shaqiri und Xhaka spielt der FCB einfach in einer eigenen Liga, da kann man über eine ganze Saison keine Paroli bieten. Aber im Cup schon, da kann man sie in einem Spiel schlagen. Für den FCL ist der Cup Passion.

9. Und wann gewinnt der FCL den Cup?

Andy Wolf lacht und antwortet wie aus der Kanone geschossen.
2015.

10. Du warst selber ein guter Fussballer. Wie weit hast du es gebracht?

Gut ist relativ. Ich war halt ein Linksfuss und von denen gab es damals nicht so viele. Ich war beim FC Baden in der Nationalliga B. Beim FCL hatte ich es auch probiert, das klappte aber nicht. Ich hatte dann Rückenprobleme und landete beim SC Emmen. Danach habe ich aufgehört.

«Ich war einfach ein langer Lulatsch, links aussen.»

11. Warum hast du es nicht weiter gebracht?

Ich hatte zu wenig Biss. Ich bin ein Schwimmbadfussballer. Bei schönem Wetter spielte ich drei Mal besser, als wenn es kalt war. Im Blut hatte ich die brasilianische Fussballkultur, aber das zieht halt in der Schweiz nicht. Ich war einfach ein langer Lulatsch, links aussen.

12. Im Eishockey schlägt dein Herz für Ambri Piotta – die Rebellen aus der Valacia. Wie viel Rebell steckt in Andy Wolf?

Ambri ist das Einzige rebellische in mir. Ich bin eigentlich harmoniesüchtig, warmherzig. Ich strahle das vielleicht nicht immer aus, dass ist dann aber aus Selbstschutz. Im Herzen trage ich Friede, Freude, Eierkuchen. Das ist vielleicht etwas naiv, aber ich glaube an das Gute im Menschen.

13. Und wie kommt es, dass du Ambri Fan bist?

Ich habe immer Sympathien für den kleinen Underdog. Ambri ist ja eigentlich ein Dorfclub. Mich fasziniert, wie man mit so wenig, so viel erreichen kann. Ambri ist etwa so wie Asterix und Obelix gegen die Römer. Das gefällt mir.

14. Themawechsel. Gibt es ein Wunsch-Radio, für das du nun gerne moderieren möchtest?

Wieder antwortet Andy Wolf blitzartig.
Ja. Radio Pilatus.

15. Woher kommt eigentlich deine Liebe zum Radio?

Für mich ist es die Zuverlässigkeit, die Beständigkeit und die Glaubwürdigkeit, die ein Radio ausstrahlt. Ein Radio hat die Chance, zum Familienmitglied zu werden. Es darf mit ins Bade- oder Schlafzimmer. Kein anderes Medium ist so intim.

16. Das Radio wird ja gerne totgesagt. Warum wird es überleben?

Radio begleitet den Menschen und wenn ich um 6:15 Uhr aufstehe, sagt es mir was ich anziehen soll und wo ich im Stau stecken bleiben würde.

17. Welchen Sender hörst du momentan?

Radio Pilatus. Immer noch. Im Auto oder zu Hause. Das meine ich wirklich so.

18. Aus all deinen 24 Radio-Jahren. Welches Lied ist der perfekte Radio-Song?

Andy Wolf zögert keine Sekunde mit seiner Antwort.
Robbie Williams mit «Feel».

19. Überhaupt: Was für Musik hört Andy Wolf am liebsten?

Schon Pop und Rock, halt der Mix, der am Radio zu hören ist. Sonst auch gerne mal Chill-Out Sound wie «Café del Mar». In letzter Zeit ab und zu noch Schlager – ich werde halt auch älter.
Andy Wolf strahlt und beginnt von Andrea Berg den Song «Du hast mich 1000 Mal belogen» zu singen.

20. Welche Musik lässt du lieber links liegen?

Musik, zu der ich kein Zugang habe. Das sind eher die extremen Stile wie Heavy Metall oder Punk. Da bin ich halt eine Kommerz-Tussi und bin das auch schon immer gewesen. Eine Italo-Disco in den 80ern stand mir halt näher als zum Beispiel die New Wave-Welle.

21. Du hast viele Stars getroffen. Welcher hat dich am meisten beeindruckt?

Wieder braucht Andy Wolf keine Sekunde zu überlegen.
RF. Roger Federer ist unglaublich. Ich durfte ihn drei Mal persönlich interviewen. Seine Aura ist nicht in Worte zu fassen. Gegenüber von Journalisten ist er total kollegial, wie ein Schulkumpel. Das müsste er gar nicht. Er erzählt von seinen Zwillingen, ohne dass man ihn dazu fragen muss. Von seiner Art könnten sich viele eine Scheibe abschneiden. Nach Roger Federer kommt dann direkt Emil Steinberger, das ist so ein herzensguter Mensch.

22. Ist dein Name Programm oder mit welchem Tier vergleichst du dich?

Andy Wolf lacht über die Frage und findet sie gelungen.
Eigentlich wäre ich lieber Andy Delfin. Für mich ist das ein Tier mit einer ungeheuren Ausstrahlung. Ein Delfin macht mich glücklich oder auch traurig, wenn er mit seinen kleinen Augen so kuckt. Dazu kommt noch das Element Wasser, das gefällt mir. Und vielleicht bin ich noch geprägt aus meiner Kindheit. Da durfte ich immer «Flipper» schauen.

23. Bist du schon mal als Wolf an die Fasnacht?

Nein, noch nie. Aber als Flamingo.

24. Erneut: Wie kommt es, dass sich ein Aargauer mit Berner Wurzeln so sehr in die Luzerner Fasnacht verliebt hat?

Ich habe die Strassenfasnacht und die Guggenmusiken extrem gerne. Als Kind war ich Tambour in der Knabenmusik Baden und trotzdem könnte ich es mir nicht vorstellen, selber in einer Guggenmusik zu spielen. Ich habe einen riesen Respekt, mit welchem Pfiff die durch die ganze Fasnacht gehen und wie viel Vorbereitung die jeweils leisten. Ich selber bin aber glaub eher ein Zünftler. Die Zunft zu Safran, das würde wohl viel besser zu mir passen.

25. Fühlst du dich überhaupt noch als Aargauer, beziehungsweise Berner oder nennst du dich Luzerner?

Ja, ich fühle mich als Luzerner. Mit dem Aargau als Geburtskanton verbinden mich nur noch meine Eltern. Mein ganzes soziales Leben findet in Luzern und Umgebung statt. Und, ich glaube ich ticke mittlerweile auch wie ein Luzerner, obwohl ich hier halt einen komischen Dialekt habe. Das liegt vielleicht daran, dass mein Vater Österreicher war.

«Meine Schriften sind noch in Zweisimmen. Kann man das ändern? Wenn ja, sollte ich das tun.»

26. Hast du deinen Heimatort schon nach Luzern verlegt?

Nein. Meine Schriften sind noch in Zweisimmen. Kann man das ändern? Wenn ja, sollte ich das tun. Auf jeden Fall sind meine zwei Kinder Luzerner.

27. Zurück zur Fasnacht: War früher alles besser?

Anders. Da ich aber an der Fasnacht meistens die gleichen Leute um mich herum habe, kann ich das gar nicht richtig beurteilen. Sicher wurde die Fasnacht grösser und kommerzieller. Der Urgedanke der Fasnacht ist mittlerweile halt auch ein Geschäftsgedanke.

28. Wo trifft man dich an der Fasnacht?

Im Bistro. Früher noch in der «Hasenbar», im Weissen Kreuz. Das war damals der «place to be». Sicher auch im Schweizerhof und natürlich in den Gassen.

29. Nicht nur verkleiden, auch einkleiden macht dir Spass. Wie viele Schuhe besitzt du?

Andy Wolf lacht herzhaft.
Sicher mehr als meine Frau. Ein Schuhschrank reicht da nicht. Ganz ehrlich kann ich nicht mal sagen, wie viele es sind. Aber den Musiker «Seven» schlage ich nicht, in Sachen Schuhen bleibt er da mein Vorbild. Er hat ja glaub ein ganzes Zimmer voll.

30. Ist deine Frau eifersüchtig auf deine Schuhsammlung?

Nein, sie stört – glaub ich – viel mehr meine Auslegeordnung. Und am nächsten Tag entscheide ich mich dann doch für den gleichen Schuh wie am Vortag.

31. Was bedeutet dir deine Familie?

Alles. Sie ist mir extrem wichtig. Diese Liebe und Kraft ist unersetzlich.

32. Bist du als Vater eher strenger Wolf oder liebes Füchslein?

Eher liebes Füchslein. Manchmal bin ich auch viel zu lieb und das nutzen die Kinder dann natürlich gnadenlos aus. Andy Wolf lacht.
Ich habe schon Papa-Regeln, aber eben, dann bin ich schnell wieder zu lieb. Da wären wir wieder beim Thema harmoniesüchtig.

33. Themawechsel: Facebook, Twitter, Instagram, LinkedIn, Xing. Du bist überall aktiv. Welchen Dienst nutzt du am meisten?

Schon Facebook. Bei Instagram finde ich faszinierend, wie man die Bilder bearbeiten kann. Aber Facebook wurde wie zu einem Arbeitsinstrument von mir. Ich hatte auf Facebook, aber auch auf Xing viele schöne Reaktionen auf meine Kündigung. Diese Solidarität hat mich sehr gefreut.

34. Warum Facebook?

Mir gefällt an Facebook das Globale. Der Kumpel in Deutschland sieht, was wir hier so treiben. Und zum Teil kamen auf Facebook Leute zum Vorschein, zu denen ich jahrelang keinen Kontakt mehr hatte.

35. Mit welchem Star möchtest du unbedingt mal ein gemeinsames Photo posten?

Roger Federer steht schon über allen. Und dieses Foto habe ich ja schon. Sogar mit Helene Fischer hab ich seit der Schlagernacht eines. Was ich bereue ist, dass ich mit Nicolas Hayek kein Foto machte, als ich ihn auf dem Bürgenstock interviewen durfte. Er war eine unglaubliche Persönlichkeit. Damals waren die Social Medias halt noch nicht so ein Thema.

36. Hast du einen Google+ Account?

Nein. Das braucht es nicht, die anderen Portale genügen doch. Zudem fände ich es unseriös, ein Profil zu eröffnen, nur damit ich eines habe. Wenn ich auf einem Netzwerk bin, dann will ich das auch pflegen.

37. Du bist Brillenträger. Kaufst du dir die «Google-Glass»?

Da müsste ich erst mal Erfahrungswerte sammeln. Das bringt mich auf eine andere Geschichte: In Österreich gibt es einen Brillenhersteller, der heisst Andy Wolf. Der war dann mal in Luzern und hörte mich im Radio und hatte sich gemeldet. Das war lustig.

38.  Zurück zum Radio: Braucht die Zentralschweiz drei Privatradios?

Mindestens zwei braucht es, sonst wäre es langweilig. Ob es aber ein Drittes braucht? Das Problem ist ja die Wirtschaftlichkeit. Von der Vielfalt her würde ich sofort Ja sagen, aber wir sind hier halt nicht in Zürich oder Bern.

39. Du hast neun Jahre die Morgenshow gemacht. Wie schafft man es, beinahe ein Jahrzehnt so früh aus dem Bett zu gehen?

Das tönt jetzt vielleicht banal, aber es ist die Liebe zum Job. Das ist so eine motivierende Arbeit. Ich war nie mürrisch oder unmotiviert, wenn ich ins Studio ging. Klar, manchmal stand man einfacher auf als an anderen Tagen. Aber schlussendlich ist es auch eine schöne Lebensqualität: Man hat nach der Show einfach mehr vom Tag.

40. Was war dein letzter Traum?

Andy Wolf überlegt lange und es will ihm einfach kein Traum in den Sinn kommen.
Der Traum hat sich im Alltag aufgelöst, nein. Ich will es positiv formulieren, nach vorne schauen: Ich lebe meinen Traum.

41. Und was wäre dein künftiger Traumberuf?

Ich würde gerne als Betreuer Markenbotschafter arbeiten oder in den Bereichen Kommunikation oder Events. In den Sparten Sport, Unterhaltung, Lifestyle. Ich glaube, das liegt mir. Und ja: Ich bin ein Markenfetischist.

42. Interessierst du dich eigentlich für Politik?

Ja, aber sehr oberflächlich. Ich habe halt gerne Macher um mich. Und in der Politik stört mich, dass wenn einer eine Idee hat, sich sofort die Gegenseite einschaltet. Gute Ideen werden zu oft von Referenden zerpflückt. Für die Politik fehlt mir als Widder die Geduld und die nötige Diplomatie.

«Ich glaube DIE Partei gibt es nicht.»

43. Welcher Partei würdest du am ehesten beitreten?

Schwierig. Ich glaube DIE Partei gibt es nicht. Aber es wäre wohl in Richtung CVP, FDP oder BDP. Ich habe halt gerne, wenn Geld umgesetzt wird. Aber die Schweizer Politik definiere ich eher über Köpfe, als über Parteien. Es gibt sowohl SP- wie auch SVP-Leute mit guten Ideen.

44. Was müsste denn in der Schweiz dringend geändert werden?

Da fällt mir ein, was man in Luzern unbedingt ändern sollte: Die Ladenöffnungszeiten. Vielleicht nicht auf dem Land, aber in der Stadt. Da kommen x-tausende Menschen aus der ganzen Welt und am Samstag um 16:00 Uhr werfen wir die einfach aus den Geschäften raus. Es müssten ja nicht alle länger offen haben, aber die, die wollen. Und geht man am Samstag nach 16:00 Uhr mal in den Länderpark in Stans, ist die halbe Stadt da. Das Bedürfnis wäre wohl vorhanden.

45. Zurück zum Sport: Roger Federer oder Stanislav Wawrinka?

Ganz klar Roger Federer.

46. Wie viele Nerven kostet dich ein Tennisspiel vor dem TV?

Lustigerweise bin ich viel nervöser, wenn Stan spielt. Bei Roger habe ich immer das Gefühl, dass er das Ding noch dreht. Obwohl ja eigentlich Stan der Spieler ist, der die Spiele noch drehen kann. Nach Fussball ist Tennis mein zweiter Sport. Für die Grand-Slams in Australien oder in den USA stehe ich auch mal mitten in der Nacht auf oder gehe gar nicht erst ins Bett.

47. Wen würdest eigentlich du zum «Rüüdigen Luzerner» wählen?

Tschuppi (Rolf Tschuppert – Anm. d. Redaktion) hätte das schon lange mal verdient. Er hat den Sprung vom Radio zum erfolgreichen Betreiber einer Bar geschafft. Dieses Jahr vielleicht Thomas Jauch, der die Facebook-Seite «Du besch vo Lozärn, wenn…» gegründet hat. Der wohnt in Thun und betreibt die Seite privat. So Leute sind super, eben: Ich habe gerne Macher. Egal welche Nationalität sie haben, welche politische Einstellung, etc. Leute, die Luzern grösser machen als es schon ist. Das sind Rüüdige Luzerner.

48. Wie weit schafft es die Schweiz an der WM in Brasilien?

Ich hoffe, sie schaffen es in den Achtelfinal. Aber das Klima, dass darf man nicht unterschätzen. Fussballerisch sollten wir die Gruppe überstehen, aber eben das Klima. Falls die Schweiz deswegen scheitern sollte, hätte ich keine Mühe damit. Das würde ich verstehen.

«Wenn es jemand verdient hat, dann Brasilien.»

49. Und wer wird Weltmeister?

Auch bei Frage 49 ist Andy Wolf noch topfit. Die Antwort kommt schneller, als die Frage gestellt werden konnte.
Brasilien. Wenn es jemand verdient hat, dann Brasilien. Die Deutschen sollte man auch nicht unterschätzen, aber auch die werden mit dem Klima zu kämpfen haben.

50. Letzte Frage, Andy Wolf. Du weisst, was ich jetzt gerne hören möchte…

Ich bin und bleibe der Andy Wolf?

 

 

 

 

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