Projekt in Luzern

Darum ruft die Stadt im Sommer deinen Grosspapi an

Bei Hitze fragen Freiwillige bei Senioren nach, ob es ihnen noch gut geht. (Bild: Symbolbild: Adobe Stock)

Hitzetage können besonders für ältere Menschen gefährlich sein. Die Stadt Luzern hat deshalb ein Angebot für über 75-Jährige, die nicht in einem Heim wohnen: Bei Hitze fragt jemand täglich nach, ob sie Hilfe benötigen.

Die Stadt Luzern will ihre ältesten Einwohnerinnen vor Hitzewellen schützen. Denn sie sind durch Hitzetage besonders bedroht, Hitze kann zu Herz-Kreislauf- und Atemwegserkrankungen führen (zentralplus berichtete). Für die rund 7700 Personen über 75 Jahren, die nicht in einer Institution leben, hat sie deshalb ein präventives Angebot entwickelt. Dies sei insbesondere an Personen gerichtet, die im Alltag auf sich allein gestellt seien und nicht auf Verwandte, Bekannte oder Nachbarn zählen können.

Während einer Hitzewelle werden die Rentnerinnen ab dem dritten aufeinanderfolgenden Hitzetag einmal täglich angerufen. Eine freiwillige Person des Schweizerischen Roten Kreuzes (SRK) fragt nach, ob sie Unterstützung benötigten. Ist das der Fall, leisten das SRK oder beteiligte Personen Hilfe. Zu den weiteren Organisationen gehören die Spitex Stadt Luzern, Pro Senectute Kanton Luzern sowie die Vereine Zeitgut Luzern, Haushilfe Luzern und Vicino Luzern.

Um die Anrufe zu erhalten, müssen sich Interessierte bei der Anlaufstelle Alter der Stadt Luzern anmelden. Mögliche Personen hat die Stadt bereits mit einem Schreiben informiert. Das Angebot führt die Stadt bereits zum dritten Mal durch.

Verwendete Quellen
0 Kommentare
Apple Store IconGoogle Play Store Icon