Geld & Steuern
Luzerner Budget 2023

Geschäftsprüfungskommission will Steuern senken

Noch ist es nicht sicher, aber die Luzerner könnten bald weniger Steuern bezahlen müssen. (Bild: Bild: Claudio Schwarz, Unsplash)

Die Geschäftsprüfungskommission (GPK) des Grossen Stadtrates will eine Steuerfusssenkung von 1.75 auf 1.70 Einheiten. Dies ist die Antwort auf den Budgetentwurf 2023.

Noch ist es zwar keine beschlossene Sache. Aber die GPK lässt auf eine Steuersenkung hoffen. Wie die Stadt Luzern mitteilt, hat die Kommission das Budget 2023 beschlossen. «Die GPK hat im Rahmen der Beratung mit knapper Mehrheit beschlossen, den Steuerfuss von heute 1.75 Einheiten auf 1.70 Einheiten fürs Jahr 2023 zu senken.» Mit diesem Beschluss unterliegt das Budget jetzt dem obligatorischen Referendum.

Weniger Steuern, mehr Stellen

Für Diskussionen sorgten während der Beratung die Empfehlungen und Anträge aus der Sozialkommission des Grossen Stadtrats. Die Sozialkommission will eine rasche Erhöhung der Ressourcen für die Existenzsicherung, den Erwachsenenschutz sowie den Kinder- und Jugendschutz.

Sie will 22 neue Vollzeitstellen, um den Aufgabenberg zu bewältigen. Die GPK unterstützte das Anliegen im Grundsatz sehr, will jedoch der Veröffentlichung eines entsprechenden Berichtes aus der Sozial- und Sicherheitsdirektion im Frühling 2023 nicht vorgreifen.

Die GPK hat auch dem Antrag für zusätzliche Stellenprozente bei der Stadtkanzlei im Bereich der Kommunikation zugestimmt. Das Budget wurde mit einem Gesamtaufwand von Fr. 793'807'900 Franken und einem Gesamtertrag von Fr. 774'313'700 Franken, beschlossen.

Verwendete Quellen
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