Dickes Portemonnaie dank Firmensteuern

Baar macht dickes Plus und denkt über Steuersenkung nach

Erfreuliche Nachrichten für Einwohner der Gemeinde Baar: Aufgrund der guten Finanzlage gibt es möglicherweise einen Steuerrabatt. (Bild: Andreas Busslinger)

Die Gemeinde Baar schliesst das Jahr 2023 mit einem Plus von 27 Millionen Franken ab. Das ist deutlich mehr als angenommen und geben der Gemeinde Anlass über eine Steuersenkung nachzudenken.

«Wir stehen finanziell auf sehr gesunden Füssen», lässt sich Pirmin Andermatt, Finanzvorstand der Gemeinde Baar, in einer Mitteilung zitieren. Baar machte 2023 einen rekordhohen Überschuss von 27 Millionen Franken. Das sind 22 Millionen mehr als angenommen. Der Grund dafür seien unerwartet hohe Steuererträge bei den juristischen Personen, also Unternehmen.

«Die provisorischen Steuerzahlen einzelner Unternehmen, die wir von der kantonalen Steuerverwaltung für unsere Budgetierung erhalten hatten, waren zu niedrig prognostiziert worden», erklärt Andermatt die markant höheren Einnahmen. «Es ist erfreulich, dass sich unsere Firmen derart rasch erholt haben.» In den Jahren zuvor lagen die Erträge deutlich unter dem jetzigen Ergebnis.

Das Resultat veranlasst den Gemeinderat dazu, über eine Steuersenkung nachzudenken. «Wir werden das äusserst positive Resultat 2023 sowie die aus heutiger Sicht erfreulichen Prognosen für die folgenden Jahre im Budget 2025 berücksichtigen», kündigt Finanzvorstand Andermatt an. «Der Gemeinderat kann sich vorstellen, den Steuerfuss ab dem Jahr 2025 von derzeit 53 Prozent auf 51 Prozent zu senken», so Andermatt.

Verwendete Quellen
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