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Gegner der Hundewiese reichen Beschwerde ein
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So sieht's an der neuen Hundefreilaufzone am Churchill Quai aus.

Freilaufzone am Churchillquai Gegner der Hundewiese reichen Beschwerde ein

1 min Lesezeit 5 Kommentare 06.09.2019, 10:42 Uhr

Der Stadtrat will in diesen Tagen die Hundewiese am Churchill-Quai definitiv einrichten lassen. Das passt der IG Churchill überhaupt nicht. Sie reicht eine Aufsichtsbeschwerde ein.

Für die Verantwortlichen der Stadt Luzern ist klar: Die Hundefreilaufzone Churchillquai hat sich in der zweijährigen Pilotphase bewährt. Sie würde in angemessener Intensität genutzt und die allgemeine Situation vor Ort habe sich verbessert, heisst es in einem Schreiben der Stadt an die IG-Churchillquai.

«In diesen Tagen» soll die Hundewiese nun definitiv eingerichtet werden, heisst es weiter. Dabei sollen auch «verschiedene Verbesserungsmassnahmen» umgesetzt werden.

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Ausnahmslose Leinenpflicht gefordert

Die IG-Churchill hingegen befürchtet, dass Hundetourismus und das Auftauchen von Listenhünden zunehmen. Sie reagiert nun prompt mit einer Aufsichtsbewschwerde gegen den Luzerner Stadtrat.

Mit der definitiven Weiterführung verstosse die Stadt gegen die kantonale Hundeverordnung. Das Argument: Der Stadtrat habe selbst den Churchillquai als «Parkanlage» qualifiziert. Deshalb sei laut kantonaler Verordnung eine «ausnahmslose Leinenpflicht» zwingend. Der Ball liegt nun beim Kanton, diese Beschwerde zu beurteilen.

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5 Kommentare
  1. Wermuth Marie-Louise, 06.09.2019, 17:05 Uhr

    Sehr traurig. überall redet man von Tierschutz und Artgerechte Haltung. Zootiere haben mehr Freiheit als unsere Hunde
    Die Argumente der IG- Churchillquai , (wenn ich recht verstanden habe ,sind es 2 Personen )sind lächerlich.
    Diese Personen sollen sich lieber mit Tierhaltung befassen anstatt sture unbegründete Meinung
    zu haben

  2. Brändli Roman, 06.09.2019, 13:54 Uhr

    Ich bin doch schon sehr wieder einmal über das sogenannte “Schweizerische Bünzligetue” verwundert. Wie heisst es doch ” Der Laie staunt, der Fachmann wundert sich “. Es geht hier um ein paar Quadratmeter Freilaufzone für Hunde in der Stadt Luzern. Toleranz scheint leider bei einigen Zeitgenossen ein Fremdwort zu sein. Man muss sich ja als Schweizer fast schon fremdschämen für eine touristische und weltoffene Stadt wie Luzern über solch eine penible Art von Intoleranz . Man täte gut daran, sich zuerst einmal um die wahren Probleme zu kümmern als den Sündenbock bei den Hundehaltern zu suchen. Unteranderem ist das Littering am Seebecken um einiges schlimmer für die Umwelt als ein paar freilaufende Hunde um ein Beispiel zu nennen. Ebenso ist es doch fast schon zum Lachen wenn es den nicht zum Weinen wäre, dass hier die Argumentation von Hundetourismus hinhalten muss um etwas Polemik rein zu bringen. Die wenigsten Hundehalter fahren wohl extra dahin um ständig ihre Hunde zu bewegen. Wer seinen Hund artgerecht hält, bewegt seinen Hund sicherlich nicht ausschliesslich auf diesen paar Quadratmetern und fährt zig Kilometer durch die Schweiz extra dahin. Ein Schelm der denkt, nun hat man endlich einen Grund gefunden um die blaue Zone in eine gebührenpflichtige umzuwandeln um damit Einnahmen zu generieren. Wenn es den nicht die Hundehalter sind, wäre ist es den als nächstes? Schreiende Kinder welche die Lärmemission überschreiten? Die Vögel welche in den Bäumen zu laut zwitschern? Ich hoffe die Behörden bleiben standhaft und entscheiden zu Gunsten der Toleranz sowie in der Verhältnismässigkeit.

    1. Nana, 06.09.2019, 14:10 Uhr

      Nichts mehr hinzuzufügen.. auf dem Punkt gebracht!

  3. Joseph de Mol, 06.09.2019, 12:08 Uhr

    Verständlich diese Reaktion der IG Churchillwiese. Dasselbe gilt übrigens auch für die IG Allmend. Auf der gesamten Fläche zwischen Eichwald und Flugzeughangar, Sportfelder bis hinauf zum Bireggwald halten sich so gut wie keine Hundehalter an die Leinenpflicht. Das habe ich selber bereits hundertfach beobachtet. Der Stadtrat tut gut daran, die Umsetzung der Leinenpflicht im Sinne aller Nutzer dieses Gebietes streng zu kontrollieren und für dessen Umsetzung zu sorgen. Ansonsten wird er dort rasch mit einer Beschwerde rechnen müssen!

    1. Brändli Roman, 06.09.2019, 15:11 Uhr

      Ja genau, ganz streng kontrollieren. Haben unsere Behörden wirklich keine relevanteren Probleme, als eine einzelne Zielgruppe zu kontrollieren? Sie scheinen die Radfahrer ohne Licht zu vergessen oder diejenigen welche ihre Kippe oder den Abfall unachtsam an den Boden schmeissen. Ihre Forderung ist ziemlich einseitig und nicht objektiv. So entsteht Intoleranz, willkommen in der Schweiz der Bünzlis.