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Gefährliche Stimmung: Luzerner Fussballfreunde uneinig über Pyros
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Samstagnacht war der Luzerner Bundesplatz von Pyros hell erleuchtet. (Bild: ZIN mag/ zvg)

«Runder Tisch Fussball»: Saison 2016/17 war ruhig Gefährliche Stimmung: Luzerner Fussballfreunde uneinig über Pyros

2 min Lesezeit 06.07.2017, 09:11 Uhr

Der «Runde Tisch Fussball» des Kantons Luzern zieht zur Fussballsaison 2016/2017 ein positives Fazit, teilte er mir. Unterschiedlich beurteilten die Akteure die Verwendung von pyrotechnischem Material. Einheitlich sei hingegen die Ablehnung von Böllern bei Sportveranstaltungen.

Weder bei den 18 Heimspielen des FCL noch bei den Cup-Spielen sei es in oder rund um die swissporarena zu nennenswerten Auseinandersetzungen unter den Fanlagern und mit der Polizei gekommen.

Die Teilnehmer des Runden Tischs führen die erfreuliche Situation im Wesentlichen auf den verbindlichen, institutionalisierten Dialog zwischen allen Beteiligten zurück. Nur vereinzelte Sachbeschädigungen an Bussen durch Gästefans und Sprayereien an Fassaden trübten die positive Bilanz der vergangenen Spielsaison.

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Der FCL und der Kanton Luzern stellten weiter mit namhaften finanziellen Ressourcen die Sicherheit im Umfeld der Fussballspiele sicher, heisst es in der Medienmitteilung weiter.

Fanlager bei Pyros gespalten

Unterschiedlich beurteilen die Akteure die Verwendung von pyrotechnischem Material. Laut Bernhard Aregger, Chef Planung und Einsatz bei der Luzerner Polizei, sind Pyros aus Polizeisicht klar verboten und gefährlich. Die rechtliche Seite sei eindeutig.

«Signalfackeln werden über 1000 Grad heiss und sind kein Feuerwerk», sagt Aregger auf Anfrage von zentralplus. In den Fanlagern gebe es aber unterschiedliche Ansichten, weil die einen finden, Pyros gehörten zur Stimmung im Fussballstadion, während andere Fans diese ebenfalls ablehnen.

Einheitlich im Gremium ist hingegen die Ablehnung von Böllern bei Sportveranstaltungen. Dies bestätigt auch die Fanarbeit Luzern. «Knaller haben wenig Anhänger», sagt Herbert Willmann auf Anfrage.

Wer nimmt teil?

Der «Runde Tisch Fussball» wird vom Vorsteher des Justiz- und Sicherheitsdepartements (JSD) – Paul Winiker – in der Regel einmal jährlich einberufen. Zu diesem Gremium gehören der FCL, die Fanarbeit Luzern, die beiden Dachorganisationen der FCL-Fans USL und Vereinigte FCL-Fanclubs (VFFC), die VBL sowie die Luzerner Polizei und Behörden von Stadt und Kanton.

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