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Gebrüder Amberg befreien Luzerner Jail-Hotel vom «Schrott»
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Das Jailhotel am Löwengraben wird geräumt. (Bild: giw)

Ex-Knast wieder unter Kontrolle der Bauunternehmer Gebrüder Amberg befreien Luzerner Jail-Hotel vom «Schrott»

2 min Lesezeit 1 Kommentar 24.10.2017, 15:25 Uhr

Anfang März hat das Konkursamt das Jail-Hotel und die Clubräumlichkeiten am Luzerner Löwengraben versiegelt. Über Monate hat sich nichts getan aufgrund des laufenden Verfahrens. Doch nun hat der Richter gehandelt: Das Gebäude darf von den Liegenschaftsbesitzern geräumt werden. Kommt nun ein neues Hotel?

Seit einigen Tagen steht eine grosse Mulde vor dem ehemaligen Jail-Hotel am Löwengraben in Luzern, die stetig aufs neue gefüllt wird. Matratzen, Betten, Nachttische und anderes Mobiliar: Arbeiter in weissen Schutzanzügen gehen ein und aus und werfen das Interieur des Hotels weg. Endlich, könnte man sagen. Denn seit das Jailhotel Anfang März durch den Konkursrichter geschlossen wurde, ging gar nichts im ehemaligen Gefängnis (zentralplus berichtete). Die konkursite Hotelbetreiberin Globo Event AG hat über Jahre keine Miete mehr bezahlt.

Gehandelt hat nun der zuständige Konkursbeamte Peter Fuchs. Im Rahmen des Konkursverfahrens über die Globo Event AG konnte das zuständige Konkursamt Luzern die Lokalitäten des Jail-Hotels am Löwengraben 18 der Vermieterschaft freigeben, wie Fuchs sagt.

Dieser Zettel hing über Monate an der Türe des Jail-Hotels.

Dieser Zettel hing über Monate an der Türe des Jail-Hotels.

(Bild: pze)

Gerücht über neuen Betreiber

Die Liegenschaft und das Gebäude im Löwengraben gehören der Bauunternehmung Amberg aus Kriens. Wie geht es nun weiter? Laut einem Räumungsmitarbeiter ist wieder ein Hotelbetrieb geplant, geführt von einem neuen Betreiber.

Bauunternehmer und Liegenschaftsbesitzer Bruno Amberg dementiert gegenüber zentralplus: Er wisse nicht, woher das Gerücht kommt. Sagt aber: «Wir sind zur Zeit am Entsorgen des ganzen Schrotts, der von der Pächterin GLOBO Event AG hinterlassen wurde.» Wie es mit dem Hotel weiter geht, verrät Amberg noch nicht: «Wann, in welcher Form und mit wem ist noch offen».

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1 Kommentare
  1. Mario Stübi, 24.10.2017, 15:38 Uhr

    Mulde? Amberg hätte vorher immerhin der IG Arbeit anrufen können. Intakte Möbel gehören ins Brocki, nicht in den Güsel.