Wo gibt es die meisten Restaurants?

Zuger Beizen: In diesen Gemeinden hast du die Qual der Wahl

Gilt als die älteste Gaststube im Kanton Zug: Das Gasthaus Löwen in Menzingen. (Bild: cbu)

Welche Zuger Gemeinde hat am wenigsten Beizen? Und wo werden Zugerinnen ganz besonders vor die Qual der Wahl gestellt? zentralplus hat nachgezählt.

Zum Zmorge, Zmittag und Znacht: Im Kanton Zug werden hungrige Naturen in der Regel schnell fündig, wenn sie einen Ort zum Futtern suchen. Sie können aus rund 260 Gastrobetrieben im Kanton aussuchen. Von Döner-Take-aways bis Michelin-prämierten Edellokalen (zentralplus berichtete) ist die Auswahl gross. In manchen Gemeinden sogar sehr gross.

So macht – wenig überraschend – die Stadt Zug das Rennen, wenn es darum geht, die grösste Anzahl Verpflegungsbetriebe im Kanton Zug zu haben. Darunter fallen etwa Restaurants, Take-aways oder Essstände. Rund 119 Betriebe bieten in der Stadt und den dazugehörigen Gebieten, wie etwa Teilen des Zugerbergs, ihre Gerichte feil. Das ist beinahe die Hälfte der gesamten Betriebe im Kanton.

Grosse Unterschiede zwischen den Gemeinden

Wirft man einen Blick auf den ganzen Kanton, kommen allerdings nicht alle Gemeinden mit einem solch umfangreichen Angebot daher. Das andere Ende der Tabelle belegt nämlich die Gemeinde Neuheim. Vier Gastrobetriebe gibt es hier – allerdings ist die Gemeinde mit ihren 2453 Einwohnern (Stand Ende 23) auch bedeutend kleiner als die 32’000-Seelen-Stadt Zug.

Obwohl einige Gemeinden nur eine Handvoll Restaurants haben, sind sie dennoch besser aufgestellt als gewisse Ortschaften im Kanton Luzern. Während Neuheim mit vier und Unterägeri mit sechs Lokalen das Zuger Schlusslicht bilden, gibt es derweil im Kanton Luzern Gemeinden, die ganz ohne Restaurant auskommen müssen (zentralplus berichtete). Ein solches Szenario gibt es im Kanton Zug nicht. Glücklicherweise, denn Beizen erfüllen nicht nur einen kulinarischen Anspruch, sondern oft die Funktion von Treffpunkten und dem Dorfleben generell.

Im Bevölkerungsschnitt ändert sich das Bild

Schaut man allerdings die Anzahl Lokale im Schnitt zur Bevölkerung der Gemeinden an, zeigt sich ein anderes Bild. Während in Luzern kleinere Gemeinden teils überdurchschnittlich viele Gastrobetriebe haben – die Gemeinde Flühli mit ihren 1785 Einwohnern und 16 Lokalen führt hier die Rangliste an –, ist die Gesamtanzahl im Kanton Zug kleiner. Flühli im Kanton Luzern kommt auf 9,5 Restaurants pro 1000 Einwohner.

Davon sind Zuger Gemeinden weit entfernt. Spitzenreiter ist die Stadt Zug mit 3,7 Restaurants pro 1000 Bewohnerinnen. Am anderen Ende der Tabelle steht die Gemeinde Unterägeri. Auf 9282 Einwohnerinnen kommen hier lediglich sechs Restaurants. Damit bildet Unterägeri das Schlusslicht im Hinblick auf Schnitt zur Bevölkerung. Auf 1000 Bewohner kommen hier nur 0,6 Restaurants.

Ebenfalls eher «schwach auf der Brust» sind die Gemeinden Cham und Baar – und das, obwohl Baar mit 33 Gastrobetrieben nach der Stadt Zug die meisten Lokale hat: 1,3 Beizen pro 1000 Einwohnerinnen. Trotzdem liegen die Werte insgesamt nah beieinander. Grosse Ausreisser nach unten oder oben gibt es kaum – im Gegensatz zum Kanton Luzern etwa. Hier bewegen sich die Zahlen zwischen 0 und 9,5. In Zug zwischen 0,6 und 3,7. Eine genaue Aufschlüsselung entnimmst du der unten stehenden Karte.

Verwendete Quellen
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