Gastronomie
Aufatmen auf dem Zugerberg

Neuer Pächter übernimmt den «Hintergeissboden»

Das Restaurant «Hintergeissboden» auf dem Zugerberg ist ein beliebtes Ausflugsziel. (Bild: Andreas Busslinger)

Die harzige Suche hat ein Ende: Das beliebte Ausflugsrestaurant «Hintergeissboden» auf dem Zugerberg geht in neue Hände über. Der neue Wirt ist den Gästen kein Unbekannter.

Ab März gehen die Türen des Restaurants «Hintergeissboden» unter neuer Leitung wieder auf. Gemäss der Eigentümerin, der Korporation Zug, übernimmt der Küchenchef Erwin Marty als Pächter, wie die «Luzerner Zeitung» berichtet. Zumindest vorerst: Der Vertrag läuft für ein Jahr, jedoch mit Verlängerungsoption.

Zwar eine kurze Dauer, doch die Korporation Zug ist froh, überhaupt jemanden gefunden zu haben. Denn die Suche sei sehr harzig verlaufen, wie sie der Zeitung verrät. Sie habe schweizweit inseriert und keine einzige Bewerbung erhalten, wie Präsident Urban Keiser sagt. Für ihn unverständlich: die monatlich 3000 Franken Pachtzins für ein Restaurant samt Fünfzimmerwohnung sei ein «sehr faires Angebot».

Wirtin Manuela Pally freut sich über ihren Nachfolger. Zusammen hätten sie sich einen guten Ruf aufgebaut und können auf viele Stammgäste zählen, wie sie der Zeitung sagt. Trotzdem bleibt dem 76-jährigen Marty die Herausforderung des Personalmangels, der Pally zum Aufhören bewogen hat (zentralplus berichtete). Denn gleichzeitig haben sich eine Küchenhilfe frühpensioniert und eine Vollzeit-Servicekraft selbstständig gemacht. Das Risiko, mit fehlendem Personal den Bedürfnissen der Gäste nicht mehr gerecht zu werden, war der Wirtin, die seit Dezember 2018 im «Hintergeissboden» auf dem Zugerberg wirtet, zu gross.

Auch im «Zugerberg» geht es weiter

Gute Nachrichten gibt es auch für das zweite geschlossene Restaurant, das «Zugerberg». Auch dort scheint ein Nachfolger für den Sternekoch Stefan Meier gefunden. Noch ist nichts in trockenen Tüchern. Doch eine erfahrene Gastronomin aus der Region möchte das Restaurant vermutlich per September 2023 übernehmen, wie der Geschäftsführer der Zugerbergbahn, Philipp Hofmann, der Zeitung verrät. Der Name folge, sobald der Vertrag unterzeichnet sei. Bis dahin nutzt das Institut Montana die Räumlichkeiten des «Zugerberg» während des Sommers noch für schulische Zwecke.

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