Neue Gesichter im Restaurant «Tisch + Bar»

In dieser Zuger Beiz kaufst du die Deko gleich mit

Küchenchefin Marie-Christine Corminboeuf und Betriebsleiterin Astrid Iten sind die neuen Gesichter im Restaurant «Tisch + Bar». (Bild: cbu)

Im Shoppingrestaurant «Tisch + Bar» in Holzhäusern sind neue Leute am Werk. Nebst einer neuen Betriebsleiterin hat das Lokal auch ein neues Küchentalent am Start.

Rustikal ist ein passendes Wort, um die Atmosphäre im «Tisch + Bar Shoppingrestaurant» in Holzhäusern zu beschreiben. In den Räumlichkeiten des 1740 erbauten Wendlinshof ist seit rund 20 Jahren ein Gastronomie-Betrieb untergebracht. Die Herkunft als alter Hof ist an jeder Ecke zu sehen. Viel Holz vermittelt ein heimeliges Chalet-Gefühl, für das man sonst entweder weit aufs Land – oder in die Höhe – fahren muss.

Das Lokal ist in der Region eine bekannte und beliebte Adresse. Das zeigen auch die vollen Parkfelder vor und neben dem Haus. Jeweils mittags und abends agiert einer der Mitarbeiter als «Parkplatz-Einweiser» und dirigiert die Fahrzeuge zu den freien Plätzen. So auch an diesem frühlingshaften Donnerstagmittag, als zentralplus dem Lokal an der Holzhäusernstrasse 4 einen Besuch abstattet.

Denn in den letzten zwei Monaten hat sich im Restaurant nicht nur die Dekoration im Innenraum geändert, sondern auch die Besetzung. Seit dem 1. Februar ist mit Marie-Christine Corminboeuf eine neue Küchenchefin vor Ort. Knapp einen Monat später startete Astrid Iten als neue Betriebsleiterin.

Es gibt Neuerungen – im Detail

Beide Frauen sind seit Jahren in der Schweizer Gastronomie unterwegs. Astrid Iten blickt auf eine Servicelehre und eine Ausbildung an der Hotelfachschule in Luzern zurück. Ihre letzte Station vor dem beruflichen Umzug in den Kanton Zug war das Parkhotel Vitznau. Marie-Christine Corminboeuf war unter anderem in Davos und später als Sous-Chefin in Luzern in den Restaurants Seeburg, dem Verkehrshaus und Gasthaus Badhof tätig, bevor es sie nach Holzhäusern zog.

«Die Klassiker auf der Speisekarte bleiben natürlich erhalten.»

Marie-Christine Corminboeuf, Küchenchefin

Kulinarisch hat sich das «Tisch + Bar Shoppingrestaurant» unter Corminboeufs Leitung zwar gewandelt – allerdings nicht bis zur Unkenntlichkeit. «Wir behalten die französische Küche bei, fügen hier und da aber einen Twist hinzu», sagt die neue Küchenchefin. So lässt sie bei ihren Menüs gerne auch asiatische oder mediterrane Inspirationen einfliessen. Sie stellt aber auch klar: «Die Klassiker auf der Speisekarte bleiben natürlich erhalten.» Zu diesen zählt im «Tisch + Bar» etwa das Rindsentrecôte, Tatar oder die Tarte Tatin.

Wer derzeit einen Blick in die Frühlingskarte wirft, entdeckt unter anderem eine Zitronenschaumsuppe, ein gebratenes Lammnierstück mit Safranrisotto oder ein veganes Curry mit Süsskartoffeln und Naan-Brot. Viermal pro Jahr wechselt Corminboeuf die Speisekarte, das nächste Mal am 6. Juni. Passend zur Saison gibt es zudem Extrakarten, etwa für Spargelgerichte oder Eierschwämme. Das vierköpfige Küchenteam kocht grossmehrheitlich mit Schweizer Zutaten und unter Berücksichtigung von Vegetariern, Veganerinnen und Menschen mit Allergien.

Zudem setzt Marie-Christine Corminboeuf im «Tisch + Bar» auch neue Ideen um, wie beispielsweise Sharing-Angeboten an den Abenden. Aber auch Altbekanntes wie das Frühstücksangebot «Liebelei» am Samstagmorgen mit beladener Etagere mit Brot, Fleisch, Fisch, Käse, Muffin und Früchten werden nach wie vor angeboten.

Vor und nach dem Essen wird eingekauft

Das Restaurant, das seit 2016 zur Tavolago-Gruppe gehört, hat allerdings noch ein zweites Standbein. Wer sich durch den zweistöckigen Gastraum des rustikalen Restaurants bewegt und einen Blick in die einzelnen Stübli wirft, entdeckt zahlreiche Dekorationsgegenstände – aktuell vor allem mit Osternsujets. Hier kommt das «Shoppingrestaurant» zum Zuge, das im Namen des Lokals steht. «Ausser den Tischen, den Stühlen und den Mitarbeitenden kann fast alles gekauft werden», erklärt Betriebsleiterin Astrid Iten gut gelaunt.

Ob Tischdekoration, Wandgemälde, Stoffservietten, Geschirr – fast alles, was nicht niet- und nagelfest ist, steht zum Verkauf. «Unsere Gäste stöbern gerne durch unser Sortiment», erklärt die Gastgeberin. Regelmässig wird auch etwas gekauft – von einem mehrheitlich weiblichen Publikum.

«Wir wollen hier Dinge anbieten, die man nicht in jedem Laden finden kann.»

Astrid Iten, Gastgeberin

Im Restaurant mit seinen über 100 Sitzplätzen ist jedoch nur ein kleiner Teil des stetig wechselnden Sortiments ausgestellt. In den denkmalgeschützten Räumen der ehemaligen Käserei, nur wenige Meter vom Restaurant entfernt, geht die Shoppingtour erst richtig los. Im Erdgeschoss ist die Bar untergebracht, die zurzeit von Donnerstag bis Samstag geöffnet hat. Die oberen beiden Etagen belegt hingegen das Verkaufslokal, wo in Regalen und auf Tischen allerlei dekorative und praktische Objekte präsentiert werden.

Das Sortiment stammt unter anderem vom dänischen Designunternehmen Greengate oder Hoff-Interieur aus Nürnberg. «Wir wollen hier Dinge anbieten, die man nicht in jedem Laden finden kann», so Iten, die das Angebot gemeinsam mit ihrer Stellvertreterin jeweils zusammenstellt.

Der Sommer naht

Obwohl vieles für die neue Betriebsleiterin gemäss eigenen Aussagen noch ein «Lernprozess» ist, freut sie sich über das eigenwillige Konzept, welches das «Tisch + Bar Shoppingrestaurant» schon seit Jahren verfolgt. «So etwas gibt es meines Wissens kein zweites Mal in der Nähe», sagt Astrid Iten.

Gespannt ist sie auch auf ihre erste Sommersaison in Holzhäusern. Denn zwischen den beiden historischen Häusern befindet sich die Gartenwirtschaft, die in den kommenden Wochen vom Winter- auf den Frühlingsbetrieb umgestellt wird. Mit Lounges und Aussensitzplätzen. «Dann blühen hier an der Fassade des Hauses überall Rosen.» Eine natürliche Dekoration, die – hätte sie ein Preisschild – garantiert in Sekundenschnelle gekauft würde.

Verwendete Quellen
  • Telefongespräch mit Laura Wiget, Tavolago
  • Persönliches Gespräch mit Astrid Iten und Marie-Christine Corminboeuf
  • Website «Tisch + Bar Shoppingrestaurant»

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1 Kommentar
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    Manjaro, 27.03.2023, 11:09 Uhr

    Toll,
    ohne Tavolago würden wir auch wieder kommen. Vorher nicht.

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