Restaurants mit Ablaufdatum

zentralplus plus Darum sind Pop-up-Beizen in Luzern so beliebt

Hatte an der Hirschmattstrasse seinen ersten Pop-up-Standort: Tobi Beeler von «Smashbrother». (Bild: zvg)

Sie tauchen auf und sind genauso schnell wieder weg: Pop-up-Restaurants. Auch Luzerner Gastronomen setzen auf das Konzept. Gemeinsam ist vielen von ihnen, dass sie es nicht Vollzeit betreiben – aus ähnlichen Gründen.

«Pop-up.» Für die einen ein Begriff, der längst im Allgemeinbewusstsein verankert ist. Für die anderen ein nervig-hippes Modewort. Übersetzt bedeutet er so viel wie «plötzliches Auftauchen». Im digitalen Bereich sind es Fenster, die auf einem Monitor auftauchen.

Im analogen Leben bezeichnet der Begriff temporäre Pärke oder Geschäfte. Während die Luzerner Pop-up-Parks schon von Beginn weg mit gemischten Gefühlen beäugt wurden (zentralplus berichtete), haben Restaurantkonzepte immerhin Sympathiekredit. Schliesslich geht es um Essen.

Pop-up-Restaurants sind ein Trend, der seit einigen Jahren immer mehr Fuss fasst. Auch in Luzern mieten sich Gastronominnen in bestehende Lokale ein, bespielen leerstehende Ladenflächen oder sie ploppen auf öffentlichem Grund. Meistens verkaufen sie ein spezifisches Gericht. Etwa Hamburger, Ramen oder Thai-Gerichte. Zur Pop-up-Kultur gehört, dass die Betriebe nur für einen bestimmten Zeitraum existieren. Meistens nicht mehr als ein paar Wochen. Was haben Gastronomen davon, viel Zeit in ein kurzlebiges Projekt zu investieren? zentralplus hat nachgefragt.

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