Rechtsstreit mit Bürgenstock Hotels

Restaurant Hammetschwand bleibt vorerst geschlossen

Der Pächter vom Restaurant kritisiert die Bürgenstock Hotels AG. (Bild: Bürgenstock Hotels AG)

Dem Hammetschwand-Restaurant sei es unter den jetzigen Umständen nicht möglich, einen wirtschaftlichen Betrieb zu führen. Häufig seien während der Saison Revisionsarbeiten am Lift durchgeführt worden. Als Folge verlor das Restaurant Gäste.

Ein Kaffee im Bergrestaurant Hammetschwand zu trinken, wird dieses Jahr nicht möglich sein. Das Bergrestaurant nimmt seinen Betrieb nicht wie gewöhnlich nach Ostern wieder auf. Laut der «Luzerner Zeitung» bleibt es bis auf Weiteres geschlossen.

In den vergangenen Jahren sei der Hammetschwand-Lift häufig während der Saison mehrere Monate ausser Betrieb gewesen. Unter diesen Umständen sei es nicht möglich, einen wirtschaftlichen Betrieb zu führen, schreibt die Zeitung mit Verweis auf eine Mitteilung vom Pächter Alois Amstalden.

Der Pächter habe wenig Verständnis dafür, dass die Revisionsarbeiten während der Saison und nicht im Winter durchgeführt werden. Da die Gespräche mit der Verpächterin, der Bürgerstock Hotels AG, erfolglos gewesen seien, würde nun nur noch der juristische Weg bleiben.

Um Entschädigungszahlungen unter anderem wegen des Gästeausfalls gehe es im laufenden Verfahren. Diese Saison sei gelaufen. Der Pächter hat seine Hoffnung auf eine Einigung mit der Bürgerstock Hotels AG aber nicht aufgegeben.

Die Bürgenstock Hotels AG konnte am Mittwoch laut der Zeitung keine Stellung dazu nehmen.

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Verwendete Quellen
  • Artikel in der «Luzerner Zeitung»
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2 Kommentare
  • Profilfoto von Thomas Bättig
    Thomas Bättig, 14.03.2024, 11:27 Uhr

    Auch für mich Stadt-Luzerner (der Hammetschwand-Gipfel ist notabene der höchste Punkt und vermutlich auch im Eigentum der Stadt Luzern) ist das Verhalten der Bürgenstock Hotels aufgrund der geschilderten Lift-Schliessungen unverständlich und ein Ärgernis. Man bekommt immer mehr den Eindruck, dass die einheimischen Gäste gar nicht willkommen sind auf dem Bürgenstock. Zur Lösung des Konfliks sei erwähnt, dass der Lift das Bergrestaurant braucht und das Bergrestaurant auch wieder den Lift. Jetzt kann ja der Lift eine Saison lang leer oder fast leer nach oben und unten fahren. Aber das muss offenbar der Preis sein für eine Lösung (im nächsten Jahr?).

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  • Profilfoto von Rolf Gisler
    Rolf Gisler, 14.03.2024, 08:18 Uhr

    Sowas ist mir unverständlich; Revisionsarbeiten während der Saison? Geht gar nicht; die müssten z.B. wie jetzt erledigt werden. Zudem; könnte es aber nicht auch sein; dass der nicht gerade günstige Fahrpreis (einheimische) Gäste abhält? Ich denke; da muss querbeet über die Bücher gegangen werden!

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