Gastgewerbe Luzern fordert App fürs Contact Tracing
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Das Luzerner Gastgewerbe fordert eine einheitliche landesweite App zur Kontaktverfolgung bei Freizeitangeboten. (Bild: Pressebild Samsung)

Für einfachere Handhabung Gastgewerbe Luzern fordert App fürs Contact Tracing

2 min Lesezeit 22.04.2021, 06:33 Uhr

Die Arbeitsgruppe Gastgewerbe Luzern sammelt mit Unterstützung von GastroSuisse und dem Schweizerischen Gewerbeverband (SGV) Unterschriften eine nationale Petition. Gefordert wird eine einheitliche landesweite App zur Kontaktverfolgung bei Freizeitangeboten.

Branchen, bei denen der zwischenmenschliche Kontakt im Zentrum steht, sind von den Corona-Massnahmen besonders betroffen: Die Gastronomie, die Fitnessbranche, Kinos, Hotellerie, der Tourismus, sowie alle Anbieter von grossen und kleinen Veranstaltungen wie Fussballspiele, Konzerte, Theater, Schwingfeste.

An vielen Orten wo Menschen sich derzeit begegnen, besteht die vom Bund verordnete Pflicht die Kontaktdaten aller Personen zu erfassen. Innerhalb des letzten Jahres wurden dafür unzählige Apps und Lösungen entwickelt: Jedes Hotel, Restaurant, Kino, Sportstadion, Yogastudio, kultureller Veranstaltungsort verwendet mittlerweile eine andere Lösung zur Erfassung dieser Kontaktdaten.

Die Leidtragenden sind dabei die Gäste, Besucherinnen, Kundinnen und Kunden, findet die Arbeitsgruppe Gastgewerbe Luzern. «Sie sind dadurch gezwungen, sich bei jedem Besuch über eine unüberschaubare Zahl an verschiedenen Apps zu registrieren und haben wenig Einfluss darauf, was mit ihren persönlichen Daten geschieht», heisst es in einem Medienmitteilung. Auch die Abstimmung über die E-ID sei ein Zeichen dafür gewesen, dass die Verantwortung für solcherart erhobene Daten beim Bund liegen müsse.

«Der Staat hat hier eine besondere Schutzfunktion gegenüber seinen Bürgerinnen und Bürger. Das App-Chaos auf den Smartphones der Nutzerinnen und Nutzer muss aufhören», heisst es in der Mitteilung weiter. Dieses Problem werde zukünftig durch das Erbringen von weiteren Informationen, wie beispielsweise einem Impfnachweis, noch grösser. Der Bund sei jetzt in der Verantwortung für seine verordneten Massnahmen sofort eine Lösung zu entwickeln, die diese Kontaktdaten zentral erfasst und die dem Datenschutz die höchste Priorität einräumt.

Unterschriften für die nationale Petition „Eine App für alles!“ mit Ausgangspunkt Luzern werden Online gesammelt

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