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«Für die Museggmauer! Gegen das Parkhaus Musegg!»

2 min Lesezeit 19.03.2015, 16:53 Uhr

Die Baukommission und der Stadtrat sind sich einig. Die Volksmotion «Für den Luft- und Lebensraum in den betroffenen Quartieren! Für die Museggmauer! Gegen das Parkhaus Musegg!» wurde behandelt und mit einer knappen Mehrheit abgelehnt.

Die Baukommission hat die Volksmotionäre angehört. Die Bedenken und Sorgen seien aufgenommen und eingehend diskutiert worden, so die Baukommission. Ihr sei klar, dass die Sorgfaltspflicht gegenüber der Museggmauer als nationales Denkmal Rechnung getragen werden muss und diese keines Falles einen Schaden durch allfällige Bauarbeiten und Betrieb nehmen darf.

Auch den aufgezeigten Themenbereichen wie Mehrverkehr, Lärm, Stauentwicklung und Quartierbelastung muss mittels eines Planungsberichtes Rechnung getragen werden. Wichtig erscheint der Baukommission auch, dass nicht nur der Perimeter des Bauwerkes, sondern auch die Zubringerachsen, wie zum Beispiel über die Spitalstrasse, sowie die nachhaltige Umweltverträglichkeit in diesem Planungsbericht dargestellt werden sollen. Es stellt sich auch die Frage, ob die Carproblematik am Schwanenplatz mit dem Parkhaus Musegg gelöst werden kann.

Nach einer eingehenden Diskussion innerhalb der Baukommission stellte sich schliesslich die Frage, was mehr im Zentrum steht: Sind es die vorgetragenen Anliegen der Volksmotionäre, oder ist es das politische Zeichen, dass man das Parkhaus Musegg einfach nicht will?

Die Baukommission habe durchaus Verständnis für die Anliegen der Volksmotionäre. Trotzdem stellt sich die Baukommission hinter den Antrag des Stadtrates und lehnt die Volksmotion mit einer knappen Mehrheit ab. Sie will stattdessen der privatrechtlich organisierten Projektgruppe eine Chance geben. Diese soll mit einem durch private Investoren finanzierten Bericht die offenen Fragen beantworten und die Lösung im Detail präsentieren können.

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