Führender Epidemiologe wird von Dozenten der Uni Luzern kritisiert
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Zwei Ökonomen, die ander Uni Luzern tätig sind, äussern in einem Buch Kritik.

Kritik an der Corona-Politik Führender Epidemiologe wird von Dozenten der Uni Luzern kritisiert

2 min Lesezeit 5 Kommentare 18.12.2020, 13:53 Uhr

Zwei Dozenten, die unter anderem an Universität Luzern lehren, veröffentlichten ein Buch, in welchem die Schweizer Corona-Politik sowie der Epidemiologe Christian Althaus stark kritisiert wird. Das Problem dabei: Die Forscher stützen sich offenbar auf zweifelhafte wissenschaftliche Belege.

Die beiden Ökonomen und Experten des Gesundheitswesens, Professor Konstantin Beck und Doktor Werner Widmer veröffentlichten im lezten Herbst ein Buch zur Schweizer Corona-Politik. In ihrer Studie gehen die Forscher der Frage nach, ob die Massnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie ihre Auswirkungen auf Wirtschaft und Gesellschaft wert seien.

Dabei wurde nur die erste Welle betrachtet. Zudem werde der umstrittene und offenbar zahlreich widerlegte Facharzt Sucharit Bhakdi mehrfach im Buch zitiert. Wie «Pilatus Today» schreibt, hat das Buch schon kurz nach seiner Veröffentlichung heftige Reaktionen ausgelöst.

Kritik an Epidemiologe

Unter anderem auch bei Christian Althaus. Der Epidemiologe der Uni Bern wird im Buch aufs schärfste kritisiert. So schreiben die Autoren des Buches etwa, dass Althaus und andere Epidemiologen durch Panikmache «indirekt» verantwortlich seien für den «grössten wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Einbruch in der jüngeren Schweizer Geschichte.» Althaus reagiert umgehend auf Twitter.

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5 Kommentare
  1. Roli Greter, 19.12.2020, 12:26 Uhr

    Herr Althaus versucht nun über Social Media Rückendeckung zu erlangen, süss. Mein Tipp an Sie Herr Althaus; wenn Sie wissen dass Sie im Recht sind dann sind Sie mit dem Rechtsdienst gut beraten. Ansonsten einfach mal tief durchatmen und sich selber mal hinterfragen, das tut gut.

    Natürlich sind die Massnahmen jenseits von Gut und Böse und viele labile Mitmenschen geben sich diesem Angststrudel hin. Schade, aber kann ja jeder machen wie er will. Es ist nur noch ein rein politisches Spiel und hat nicht mehr viel mit Volksgesundheit zu tun.
    Bleibt gesund, vor allem im Kopf 😉

  2. Luc Bamert, 18.12.2020, 17:06 Uhr

    Natürlich gehört dieser Schreibtisch-Epidemiologe Althaus zum Club der grössten Paniktreiber und damit Vernichter von Volksvermögen. Er wird nur noch übertroffen von den Politikern/-innen, die ihm Glauben schenken und ihre extremen, unlogischen, desaströsen Massnahmen mit den Althaus’schen Computermodellen begründen. So schiebt einer dem anderen die Verantwortung zu – die klassische organisierte Verantwortungslosigkeit ist die Folge.
    Selbst der Tier- und Naturpark Goldau muss schliessen, bisher gings wenigstens noch mit Maske, was ja an sich schon verrückt ist. Aber schliessen ist eine weitere Drehung der Spirale, der nackte Wahnsinn sowas. Mal schauen, wie viele durchdrehen über die Festtage, wochenlang eingesperrt in den vier Wänden.

    1. staphylosaurus, 18.12.2020, 18:50 Uhr

      Schreibtisch-Epidemiologe, was für eine Wortkreation. Ist das etwas ähnliches, wie ein Schreibtisch-Buchhalter, ein Kabinen-Lastwagenfahrer oder vielleicht gar wie ein Garten-Gärtner?

    2. Remo, 18.12.2020, 23:09 Uhr

      Du scheinst vom Fach zu sein, kannst du deine Behauptungen belegen?

    3. Andy Bürkler, 19.12.2020, 11:07 Uhr

      Danke Herr Bamert
      Die sich immer schneller drehende Spirale des Wahnsinns ist kaum noch zu fassen und wirklich beängstigend.
      Ich komme mir manchmal vor, wie in einer Zombie Welt.
      Die Corona Politik und die Obrigkeitshörigkeit der Mitmenschen kommen mir vor wie ein Alptraum.

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