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Kantonsrat überweist Motion zur Abschaffung Frühfranzösisch ist im Kanton Zug gefährdet

1 min Lesezeit 31.08.2017, 16:33 Uhr

Drei Zuger Kantonsräte wollen das Frühfranzösisch in der Primarschule abschaffen. Am Donnerstag fanden sich im Zuger Kantonsparlament nicht genügend Stimmen, um den Vorstoss abzublocken.

Das bedeutet: Die Regierung erhält den Auftrag sich eine Gesetzesvorlage auszudenken, die das Anliegen der Motionäre berücksichtigt. Die Kantonsräte Philip C. Brunner (SVP), Jürg Messmer (SVP) und Andreas Hostettler (FDP) wollen nämlich das Frühfranzösisch auf Primarstufe abschaffen. Englisch reicht, finden sie.

In der Beratung wetterte die Christlichsoziale Vroni Straub, die auch Schulpräsidentin in der Stadt Zug ist, gegen die Idee der «Ultra-Schweizer», welche den Zusammenhalt des Landes torpedierten. Das Volk habe 2016 eine Initiative für nur eine Fremdsprache an der Primarschule abgelehnt. Auch Laura Dittli wünschte sich namens der CVP, dass der Kanton Zug, «keine Fremdsprachen-Insel wird» und «ein Extra-Zügli fährt».

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Noch ist nichts entschieden

In der Abstimmung sprachen sich zwar zahlreiche Kantonsräte gegen die Überweisung der Motion und damit für das Frühfranzösisch aus. Aber um den Vorstoss abzublocken, hätte es eine Zweidrittelsmehrheit gebraucht und die war am Donnerstag im Zuger Kantonsrat nicht erhältlich.

Folglich wird in Zukunft über ein Gesetz beraten, welches das Frühfranzösisch in seienr heutigen Form abschafft. Ob es dann auch angenommen wird, ist indes fraglich.

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