Fleischlose Mensa: Luzerner Studis appellieren an Politik
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Neu serviert die Mensa der Uni Luzern nur noch vegetarische und vegane Menüs. (Bild: Uni Luzern)

Diskussionen um Menü-Diktat Fleischlose Mensa: Luzerner Studis appellieren an Politik

4 min Lesezeit 12 Kommentare 10.09.2021, 11:56 Uhr

Kaum wurde bekannt, dass die Universität Luzern das Fleisch aus der Mensa verbannt, gingen Luzerner Politiker auf die Barrikaden. Jetzt schalten sich Studentinnen und Mitarbeiter der Uni ein – und appellieren an den Kantonsrat, die Mensa-Strategie nicht wieder auf den Kopf zu stellen.

«Unsere Mensa, unsere Bedürfnisse» – Die Studenten der Uni Luzern schlagen zurück. Mehrere Luzerner Politikerinnen haben in den letzten Wochen ihrem Unmut über die fleischlose Mensa der Universität und Pädagogischen Hochschule Luzern Luft gemacht (zentralplus berichtete). Sie fordern mittels Postulaten, dass der Regierungsrat das Menü-Diktat rückgängig macht.

Jetzt schalten sich Studentinnen und Angehörige der Uni ein. Heute Freitag haben sie dem Luzerner Kantonsrat einen offenen Brief geschickt. Respektive, einen Appell.

Grosse Diskussion um fleischlose Menüs …

Die Studenten blicken besorgt auf die nächste Woche beginnende Septembersession des Kantonsrats. Eines der Traktanden sei nämlich die vegan-vegetarische Mensa. «Uns ist es ein Anliegen dem Kantonsrat zu kommunizieren, dass die Mensa für uns Unterzeichnerinnen und Unterzeichner so stimmt», erklärt Miriam Helfenstein den Brief gegenüber zentralplus. Helfenstein ist Mitglied des Studierendenrats.

Mitunterzeichnet haben den Brief zudem mehrere Studierendenvereine, wissenschaftliche Mitarbeiter der Uni, Lehr- und Forschungsbeauftragte oder auch administrative Mitarbeiterinnen. «Es ist schliesslich unsere Mensa, wir essen täglich dort und darum ist es wichtig, dass die Uni unsere Bedürfnisse berücksichtigt», macht Helfenstein ihren Standpunkt klar. Dazu gehöre «eine nachhaltige und gesunde Ernährung.»

«Gerade, wenn es günstig sein soll, ist es schwierig, dass das Fleisch aus der Region kommt.»

Die Unterzeichner des Briefes

Wie die Studenten und Mitarbeiterinnen im Brief schreiben, seien die Faktoren Nachhaltigkeit und Gesundheit für die meisten von ihnen immer wichtiger geworden. «Täglich viel Fleisch zu essen ist weder nachhaltig noch gesund, das ist den meisten von uns klar.» Auch wenn nicht eine Mehrheit rein vegetarisch oder vegan lebe, so finden die Brief-Unterzeichner: «Ein Mensa-Essen am Mittag kommt gut ohne Fleisch aus. Denn gerade, wenn es günstig sein soll, ist es schwierig, dass das Fleisch aus der Region kommt.»

Seit knapp zwei Wochen betreibt neu der Zürcher Frauenverein ZFV die Uni-Mensa. Doch schon vorher war klar, dass in der Mensa kein Cordonbleu und Poulet-Geschnetzeltes mehr auf den Tellern landet. Auf dem Menü finden sich stattdessen Gerichte mit Räuchtertofu, Frischkäse aus der Region oder Quorn-Geschnetzeltem.

Einigen Politikern stösst dies sauer auf. Darunter Kantonsrätin Rosy Schmid (FDP), die darin eine «Einschränkung der Konsumfreiheit» sieht. SVP-Kantonsrat und Landwirt Toni Graber fordert den Regierungsrat mittels Vorstoss gar dazu auf, den Entscheid der fleischlosen Ernährung rückgängig zu machen. Sogar der Luzerner Bäuerinnen- und Bauernverband LBV beklagte die fleischlose Mensa mit einem Brief an Bildungsdirektor Marcel Schwerzmann.

In diesem Foodtruck kommen Fleisch-Hungrige vor der Uni Luzern zu ihren Proteinen.

Ganz auf das Fleisch verzichten müssen die Studenten aber nicht. Sie werden einfach nach draussen verbannt (zentralplus berichtete). Dort steht ein Foodtruck, ebenfalls betrieben durch den ZFV, mit Fleisch- und Fisch-Menüs.

Den Foodtruck erwähnen auch die Studentinnen und Mitarbeiter im Brief: «Es handelt sich deshalb um ein Mensa-Angebot mit vegan- vegetarischem Schwerpunkt und nicht um ein ausschliesslich vegan-vegetarisches Angebot.»

… dabei hat das Semester noch nicht mal begonnen

Die Brief-Unterzeichner stören sich neben der Bevormundung aber auch am Zeitpunkt. Schliesslich hat das Semester noch nicht mal begonnen, der Betrieb der vegetarischen Mensa ist erst vor knapp zwei Wochen angelaufen. Das erste Fazit von Studentin Miriam Helfenstein: «Ich höre viele positive Rückmeldungen, viele finden das Essen sehr lecker.»

«Es ist viel zu früh, die Ausrichtung der Mensa schon wieder infrage zu stellen.»

Miriam Helfenstein, Mitglied des Studierendenrates

Aber auch Helfenstein findet: Wirklich aussagekräftig sind die Rückmeldungen nach so kurzer Zeit noch nicht. «Genau darum ist es auch viel zu früh, um die Ausrichtung der Mensa schon wieder infrage zu stellen.» Mit dem Brief an den Kantonsrat erhoffen sich die Mitarbeiter und Studentinnen, dass das vegetarische Konzept nicht nach so kurzer Zeit wieder rückgängig gemacht wird. «Dazu braucht es keine Entscheide der Politik, wir Hauptnutzende kennen unsere Bedürfnisse am besten.»

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Wie der Appell im Kantonsrat ankommt, könnte sich bereits am Montag zeigen. Wie die Luzerner Staatskanzlei auf Anfrage von zentralplus klarstellt, ist aber noch unklar, ob ein entsprechender Vorstoss zur Uni-Mensa überhaupt schon nächste Woche debattiert wird. Zwar befindet sich ein solcher Vorstoss auf der Liste der dringlichen Vorstösse. Ob er auch so dringlich behandelt wird, entscheiden die Kantonsrätinnen aber erst am Montag.

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12 Kommentare
  1. Alexander Koch, 21.09.2021, 10:55 Uhr

    Eine sehr gute Entscheidung. Wer hier behauptet, vegane Ernährung verursache mehr Wasserverbrauch als fleischliche, sagt schlichtweg Unsinn. Warum werden Tatsachen nicht einfach auch mal akzeptiert, sondern man behauptet das Gegenteil und meint auch noch, man habe Recht? Es gibt nun wirklich unzählige Studien und Beweise, die klipp und klar darlegen, dass Tierzucht umweltschädlicher ist und viel mehr Wasser verbraucht.
    Und wir reden jetzt noch gar nicht vom Tierwohl! Also Ihr lieben Fleischesser, wenn ihr Fleisch essen wollt, dann könnt ihr es ja gerne machen, aber einfach nicht an der Uni-Mensa! Und wenn ihr Zigaretten oder Alkohol kaufen wollt, dann geht das nicht in der Migros. Und? Ist das ein Problem?

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  2. Jörg, 11.09.2021, 09:16 Uhr

    Eine Bodenlose Frechheit Studis wehrt Euch macht es Publik, und ist das Gesetzes Wegen Erlaubt, Vorschlag wie im Restaurant Menü Wahl und ein Vegi ,wenn ja die Wahl vorhanden ist kann ich ja ein Grosser Salat Teller nehmen ,Fisch , oder Gemüse Teller ,es gibt genügend Möglichkeiten,

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  3. Roland Grüter, 10.09.2021, 18:09 Uhr

    Bei den Befürwortern das «alte» Geplapper. Meistens sind diese Leute nicht aktuell informiert:

    Die neue Studie des WWF (keine «getürckte» Informationen) sagt klar:
    «Veganerinnen und Vegetarier können der Umwelt mehr schaden als Fleischesser. Ihr Ernährungsstil verursacht den grössten kritischen Wasserverbrauch»

    Wo bleibt damit das so viel beschworene klimaneutrales Verhalten?.

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  4. JR, 10.09.2021, 15:16 Uhr

    Es ist das Recht von allen Studierenden, selber über Ihre Nahrung zu entscheiden. Auch wenn zur Zeit Demokratie weniger gilt als Mainstream Ideologien: Darüber müssten die Studierenden abstimmen dürfen. Wenn 75% Fleisch im Angebot haben wollen, gibt es halt 75% Menus mit Fleisch und 25% Menus ohne. So einfach und urdemokratisch wäre das zu lösen.

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  5. Murti Muheim, 10.09.2021, 14:45 Uhr

    Bin Fleischfresser aber sieht echt toll aus der vegan stuff! Toll, dass die das machen. Sehr inspirierend!

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  6. Paul, 10.09.2021, 14:16 Uhr

    Mich würden die preise interessieren.
    Würde evtl auch ein studi mehr bezahlen für „lockales bio fleisch“? Muss nicht immer fleisch sein aber ab und zu? Und von wo kommt all das corn/ bio gemüse / usw… ich bin sehr an der liefer kette und herstellung dieser produkte und menus interessiert. Nicht alles ohne fleisch ist umweltfreundlicher. Aber wenn richti gemacht wird fend is top

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  7. Michel von der Schwand, 10.09.2021, 13:25 Uhr

    Die neoliberalen Kräft proklamieren die freie Marktwirtschaft nur so lange die Unternehmen davon profitieren, in deren Verwaltungsräte sie sitzen. Diese Dauerstuss-Berieselung und das Bremsen müssen endlich aufhören. Der Markt hat sich an den Bedürfnissen der Zielgruppe zu orientieren, nicht umgekehrt. Ansonsten müssen wir uns weg von der freien Marktwirtschaft in die Planwirtschaft bewegen.

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    1. Karl Hoppler, 10.09.2021, 17:55 Uhr

      Die militante, ausschliessliche Bevormundung ist das Problem. Man will auffallen. Nur an zwei Tagen pro Woche Fleisch geht gar nicht…

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  8. Kathrin, 10.09.2021, 13:08 Uhr

    Toll, dass die Mensa umgestellt hat. An vielen Orten gibt es noch viel zu wenig fleischlose, ausgewogene Menues. Früher wurde auch nicht täglich Fleisch konsumiert und es hat unseren Grossmüttern und Grossvätern nicht geschadet.

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  9. Mara, 10.09.2021, 12:37 Uhr

    Der Foodtrucker vor der Uni soll Proteine liefern. Das ist keine vollständige Aussage. Vegetarische Gerichte enthalten ebenso genug Proteine, einfach pflanzliche und nicht tierische. Richtig zusammengestellte Vegi- Menus sind vollwertig in der Nährstoffbilanz.

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  10. Rosa Luxemburg, 10.09.2021, 12:20 Uhr

    Der Klimawandel stellt mMn die grössere Herausforderung als die aktuelle Corona-Krise. Mich wundert’s aber, dass die Argumentation bei vielen von uns Fleischessern sehr dünn ist, bzw. auch kaum über den eigenen Tellerrand hinausgeht.

    Fakt ist:
    – Wer Fleisch essen will, hat Unmengen an Angebot – auch direkt neben der Uni
    – Fleisch zu Mensa-Preisen anzubieten führt meistens dazu, dass es günstig sein muss. Sprich schlechte Tierhaltung, nicht regional, vietnamesische Fischknusperli & Co.
    – Wir konsumieren zu viel Fleisch – vor 50 Jahren hätte wohl niemand ein Problem damit gehabt, aber neu ist es eine Selbstverständlichkeit, welche viele täglich in Anspruch nehmen.
    – Es herrscht freie Marktwirtschaft – ein Unternehmen kann sich so positionieren, wie es sich wünscht.
    – Wir haben Klimaziele – staatsnahe oder staatliche Institutionen sollen vorbildlich voran.

    Mich erinnert’s einerseits an die Raucher-Debatte. Plötzlich war man als Raucher nicht mehr willkommen und es wurde nicht mehr den Wirten überlassen, was sie machen dürfen. Das war breit gestützt und die Befürworter waren wenig rücksichtsvoll bzgl. anderen Bedürfnissen.

    Auch sehe ich eine gewisse Überschneidung zum Covid-Zertifikat. Die Befürworter fordern eine Impfung oder alternativ den Verzicht. Hier ist’s ähnlich … iss vegetarisch (tu was Gutes) oder lass es bleiben …

    Verrückt, wie sich gewisse Leute durch eine Mensa – in der sie wohl noch nie gegessen haben – entsetzen können. Nur weil es sie zwingt, etwas in den Spiegel zu schauen und den eigenen Konsum zu reflektieren.

    Ich find’s toll, dass auf Billig-Fleisch als Selbstverständlichkeit verzichtet wird und sich eine Mensa der Herausforderung stellt, ein attraktives vegetarisches Menü auf den Tisch zu bringen. Weiter so!

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    1. Michel von der Schwand, 10.09.2021, 13:22 Uhr

      @Roas Luxemburg: Sehr guter Kommentar. Dabei haben Sie sogar weitere negative Auswirkungen des Fleischkonsumes nicht einmal erwähnt. Die Überdüngung zum Beispiel und damit verbunden die «Gülle», welche von der Fleischindustrie produziert wird. Es ist dringenst an der Zeit, dass sich die Landwirtschaft endlich bewegt und zwar nachhaltig. Dies tut sie heute zwar schon, aber noch lange nicht genügend.

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