Filialleiterin Badlé: «Konkurrenz belebt das Geschäft»
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Bunte Ballons zeugen noch von der kürzlichen Eröffnung. (Bild: cbu)

mömax-Filiale in Emmen Filialleiterin Badlé: «Konkurrenz belebt das Geschäft»

3 min Lesezeit 08.08.2020, 14:30 Uhr

Am Mittwoch eröffnete die erste mömax-Filiale der Zentralschweiz. zentralplus hat einen Blick in den Möbel-Discounter geworfen und mit der Filialleiterin gesprochen.

Die Produkte tragen Namen wie Ulf, Walli oder Mecki, an den Säulen liegen kurze Bleistifte und Massbänder aus Papier bereit. Projizierte Leuchtpfeile weisen den Weg durch die Korridore, vorbei an Plüschtieren, Wandschränken und Wohnstudios. Das hört sich nach Ikea an, ist aber die erste mömax-Filiale der Zentralschweiz.

Am Mittwoch, 5. August war die Eröffnung im Wohncenter in Emmen (zentralplus berichtete). Davon zeugen noch immer die grün- und rosafarbenen Luftballons über dem Eingang und die «Eröffnungsrabatte». Obwohl in der Umgebung Möbelhäuser wie Lipo, Jysk und Platzhirsch Ikea Filialen betreiben, scheint das Interesse am österreichischen Discount-Möbelhaus gross gewesen zu sein. «Der Eröffnungstag hat unsere Erwartungen übertroffen», sagt Cécile Baldé, Filialleiterin Emmen, auf Anfrage. Unmittelbar vor der Türöffnung hätten schon rund hundert Leute draussen gewartet.

Keine Angst vor der Konkurrenz

Aber haben die auch etwas gekauft? Grundsätzlich gebe man keine Zahlen bekannt, sagt Baldé, aber «ich kann sagen, dass wir mehr als zufrieden waren.» Besonders beliebt seien Dekoartikel gewesen, aber auch Sofas oder Boxspringbetten wären gut verkauft worden. Und das Feedback sei bisher positiv ausgefallen: «Die Leute freuen sich, etwas Neues zu entdecken», so Baldé.

Bedenken bezüglich der Konkurrenz hat sie nicht – obwohl im Wohncenter Geschäfte wie Conforama, Pfister und Micasa mit ähnlichen Produkten und Dienstleistungen um Kunden buhlen. Konkurrenz belebe bekanntlich das Geschäft, sagt Badlé. «Und das mömax-Konzept ist sehr gut positioniert. Wir bieten in der Preiseinstiegslage die beste Qualität und ein sehr trendiges Sortiment.»

Möbel aus Osteuropa, Asien und Deutschland

Bisher verkauft mömax nach eigenen Angaben hauptsächlich Eigenmarken – das sieht man auch anhand der Verpackungen. In einigen Bereichen hätte man aber Produkte von Drittanbietern im Angebot. «Es ist aber geplant, das Sortiment mit Schweizer Herstellern zu erweitern», erklärt die Filialleiterin. Hergestellt werden die Möbel an unterschiedlichen Orten. Beispielsweise in Osteuropa, Asien oder Deutschland. Das Lieblingsstück von Filialleiterin Badlé ist übrigens das Mallorca-Sofa in Samt. Es sei auch in ihrer Lieblingsfarbe Rauchblau erhältlich.

Filialleiterin Badlé’s Lieblingsstück: Das Sofa «Mallorca» – hier allerdings in Schwarz. (Bild: cbu)

Noch helfen die «Profis» mit

Wer aktuell durch das zweistöckige Geschäft schlendert, sieht eine dezente Überpräsenz an Mitarbeitenden. Sie fallen mit ihren knallgrünen Shirts und Polos auch gut auf – «mömax hat eröffnet und ich war dabei», steht auf dem Rücken mancher Oberteile.

Dass derzeit ganze Grüppchen von Mitarbeitern zusammenstehen liegt aber vielleicht auch daran, dass man momentan noch Unterstützung von «den Profis» aus Deutschland und Österreich hat. Gemäss Filialleiterin Baldé sind aktuell rund 50 Leute im Einsatz. Für den späteren Normalbetrieb sind 30 geplant.

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