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Felsabbruch in Werthenstein: Keine Entwarnung

1 min Lesezeit 19.07.2014, 07:38 Uhr

Teile des instabilen Felsens unterhalb des Klosters Werthenstein sind in die Kleine Emme gerutscht. Doch es gibt keine Entwarnung. Der grosse Felsabbruch wird erst noch erwartet.

Die Situation bleibt kritisch. Der Zugang zum Flussraum an der Kleinen Emme unterhalt der Klosteranlage Werthenstein ist auf einer Länge von rund 200 Metern abgesperrt. Ein rund 1100 Kubikmeter grosses Felspaket droht, in den Fluss zu rutschen. «Rund 800 Kubikmeter sind Ende April in die Kleine Emme gefallen», sagt Bruno Unternährer, Leiter Bau/Infrastruktur der Gemeinde Ruswil gegenüber der «Neuen Luzerner Zeitung».

Räumung zu gefährlich

Die Felsbrocken liegen noch im Flussbett. «Eine Räumung wäre derzeit zu gefährlich, denn wir wissen nicht, wann die restlichen 1100 Kubikmeter Felsen herunterfallen.» Die Felsaktivitäten werden wöchentlich gemessen.

Die kantonale Dienststelle Immobilien als Eigentümerin der Klosteranlage aus dem 17. Jahrhundert hat eine geologische Studie in Auftrag gegeben, die Massnahmen zur Felssicherung aufzeigen sollen. Die Resultate werden im Spätherbst erwartet. Dann soll ein Sanierungsprojekt erarbeitet werden.

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