Puff um Luzerner Steuersoftware: Politiker fordern Antworten
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Die Steuersoftware des Kantons Luzern gibt weiter zu reden. (Bild: Markus Winkler)

Finanzdirektor soll sich äussern Puff um Luzerner Steuersoftware: Politiker fordern Antworten

1 min Lesezeit 05.03.2021, 16:50 Uhr

Die Kritik an der neuen Steuersoftware des Kantons Luzern reisst nicht ab. Nun fordern Politiker aus den Reihen von SP und FDP Antworten.

Die überarbeitete Steuersoftware wurde zunächst als innovative Neuheit angekündigt (zentralplus berichtete). Dann aber zeigten sich Kinderkrankheiten – welche die Verantwortlichen zunächst als Bedienungsfehler abtaten (zentralplus berichtete). Später räumte der oberste Steuerverwalter Fehler ein (zentralplus berichtete).

Schliesslich wurde jüngst publik, dass auch bei der Auftragsvergabe einige Fragen offen bleiben – zum Beispiel, wie die Vergabe des 215’000 Franken-Auftrags vonstatten gegangenen sei. Im Zuge dessen ist nun auch die Politik aktiv geworden. FDP Kantonsrat Stephan Betschen und SP-Kantonsrätin Simone Brunner wollen Transparenz in die mangelhafte Kommunikation bringen. Gegenüber der «Luzerner Zeitung» äusserte etwa Brunner Zweifel, dass bei der Beschaffung alles korrekt abgelaufen sei.

Klar ist, dass mit den politischen Vorstössen der Regierungsrat, namentlich Finanzdirektor Reto Wyss (CVP), sich zu den Vorgängen äussern muss. Zuletzt waren er und die Verantwortlichen der Dienststelle nicht mehr für direkte Gespräche zum Thema zu erreichen.

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