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FDP will Luzerner Schulen zum Sparen animieren
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Vorstoss fordert neues Berechnungsmodell FDP will Luzerner Schulen zum Sparen animieren

2 min Lesezeit 2 Kommentare 14.08.2019, 11:22 Uhr

FDP-Kantonsrat fordert ein neues Berechnungsmodell für die Kosten der Volksschule. Das Ziel: Gemeinden und Schulen sollen kosteneffizienter arbeiten.

Mit der Aufgaben- und Finanzreform wurde der Kostenteiler bei der Volksschule zwischen den Gemeinden und dem Kanton neu auf 50:50 festgelegt. Gemäss dem Horwer FDP-Kantonsrat Gaudenz Zemp sollte nun geprüft werden, ob auf dieser neuen Basis das aktuelle Kosten-Berechnungsmodell angepasst werden müsste.

Das aktuelle Modell biete den Gemeinden wenig Anreiz, ihre Kosten tief zu halten, moniert FDP-Kantonsrat Gaudenz Zemp. «Vielmehr führen teure kommunale Lösungen zu einer überproportionalen Erhöhung der Normkosten und diese werden durch den Kanton anteilsmässig mitfinanziert.»

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Pauschalbetrag pro Schüler

Überteuerte Schulhausbauten und unpräzise gemeindeinterne Verrechnungen würden begünstigt, so Zemp. Er fordert stattdessen Standardkosten, wie sie bei Hochschulen schon lange üblich seien: Der Bund zahlt an die Hochschulen pro Studierenden einen pauschalisierten Betrag.

Mit diesem Modell würden Schulen begünstigt, kostenbewusst zu arbeiten. «Eine Prüfung dieses Modell oder anderer anreizeschaffender Systeme wäre also auf der Basis des neuen Kostenteilers und des erwarteten Wachstums der Schülerzahlen angezeigt», fordert Zemp.

Was sind die Vorteile eines Modell-Wechsel?

Zemp fordert darum mittels Vorstoss Antworten von der Regierung. So will der FDP-Kantonsrat etwa wissen, welche Vor- und Nachteile das aktuelle Berechnungsmodell habe, welche Verbesserungen aus Sicht der Regierung gewünscht wären und welche Vor- und Nachteile ein anderes Berechnungsmodell hätte.

Zudem will Zemp wissen, welche Erfahrungen der Kanton Luzern als Hochschulstandort mit den Standardkosten macht, die der Bund vorgibt. «Welches Modell bevorzugt die Regierung und welche Voraussetzungen müssten für einen Modell-Wechsel erfüllt sein?», fragt Zemp.

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2 Kommentare
  1. Heinz Gadient, 14.08.2019, 15:08 Uhr

    Ja genau – bei so etwas Unwichtigem wie Bildung kann man ruhig sparen. Dafür könnte man ja die Unternehmenssteuern nochmals senken. Ich verstehe Lehrer und Dozenten, die den Bettel hinschmeissen.

    1. Knüsel C., 15.08.2019, 11:49 Uhr

      typisch FDP – gewisse dürfen noch reicher werden und viele ärmer und ärmer. An Bildung zu sparen ist echt blöd. Dies wussten schon die Römer. FDP wieder mal hinter dem Mond.