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FDP und CVP wollen für die nationalen Wahlen zusammenspannen
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Andrea Gmür (links) will neu, Damian Müller (rechts) wieder in den Ständerat: Dafür spannen CVP und FDP zusammen. (Bild: zvg )

Luzerner Parteien machen gemeinsame Sache FDP und CVP wollen für die nationalen Wahlen zusammenspannen

2 min Lesezeit 02.07.2019, 16:40 Uhr

Die FDP will ihre zwei Nationalratssitze halten und ihren Ständeratssitz verteidigen. Für dieses Ziel beantragt die Parteileitung den Delegierten eine Listenverbindung beim Nationalrat und eine gemeinsame Liste beim Ständerat mit der CVP. Diese begrüsst dieses Vorgehen.

Bei den nationalen Wahlen am 20. Oktober will die Parteileitung der FDP Luzern ein Päckli mit der CVP schnüren. Man habe die Resultate der kantonalen Wahlen analysiert und daraus abgeleitet die Zielsetzungen definiert. Die FDP will ihre zwei Nationalratssitze halten und den liberalen Ständeratssitz mit Damian Müller (bisher) verteidigen.

Mit 26 Nationalratskandidaten auf drei Listen starte die Luzerner FDP selbstbewusst in die nationalen Wahlen, so die FDP Luzern in einer Medienmitteilung. Aber die Ausgangslage sei herausfordernd, weil der Kanton Luzern einen Nationalratssitz weniger besetzen wird, brauche es einen höheren Wähleranteil, um die Sitze zu halten.

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Darum setzt die FDP auf Listenverbindungen und gemeinsame Listen – der Partner dafür sei die CVP Luzern. Inhaltliche Berührungspunkte würden dafür sprechen, entsprechende Gespräche hätten stattgefunden.

Die FDP-Parteileitung visiert darum eine Listenverbindung beim Nationalrat und eine gemeinsame Liste beim Ständerat mit der CVP an. Die Delegierten werden an ihrer Versammlung vom 22. August in Pfaffnau darüber befinden.

Die CVP begrüsst das Vorgehen

Die CVP Kanton Luzern begrüsst das Vorgehen: Die Partei wolle ihre drei Nationalratssitze und den frei werdenden Ständeratssitz verteidigen, teilt sie mit. «Eine Zusammenarbeit mit der FDP Kanton Luzern trägt dazu bei, diese Wahlziele zu erreichen.»

Im Ständerat will die Partei mit Andrea Gmür den Sitz von Konrad Graber verteidigen. Eine erneute Zusammenarbeit wie bereits 2015 sei für die CVP «logisch und sinnvoll». CVP und FDP seien im Kanton Luzern die gestaltende Kraft, so Wahlkampfleiter Pirmin Jung.

Die CVP-Parteileitung hat an der Delegiertenversammlung vom 28. Mai die Kompetenz erhalten, Listenverbindungen bei den Nationalratswahlen und eine gemeinsame Liste bei den Ständeratswahlen einzugehen. Die CVP gehe davon aus, dass die Delegierten der FDP den Entscheid ihrer Parteileitung an ihrer Versammlung vom 22. August bestätigen werden.

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