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FDP Luzern gewinnt Bundesrat für sich
  • Politik
Der 40-jährige Roland Mahler bleibt auch nach seiner Zeit als achter Bundesrat politisch aktiv. Er wird für die FDP als Kantonsrat kandidieren. (Bild: zvg)

Roland Mahler wird Kantonsratskandidat FDP Luzern gewinnt Bundesrat für sich

2 min Lesezeit 21.10.2014, 17:33 Uhr

Die Zeit als achter Bundesrat hat Roland Mahler hinter sich. Doch sein Leben als Politiker gewinnt erst jetzt so richtig Schwung. Nachdem vier Parteien um ihn buhlten, hat er sich für die FDP entschieden. Die hat Grosses mit ihm vor.

45 Tage lang war der Entlebucher Roland Mahler als achter Bundesrat unterwegs und liess sich die Welt der Politik zeigen. Im September legte er dieses Amt, das er von den «Blick»-Lesern erhielt, nieder. «Ich war bisher weder politisch aktiv noch in einer Partei Mitglied», so ein Statement von Mahler auf seiner Webseite. Und trotzdem: Gleich vier Parteien wollen den Altbundesrat für sich gewinnen. Erfolgreich ist nun die FDP des Kantons Luzern. Sie schickt Mahler als Kandidat für die Kantonsratswahlen im März 2015 ins Rennen.

Doch warum setzt die FDP auf einen politisch Unerfahrenen? Dass Mahler noch wenig Erfahrung besitzt, sieht Peter Schilliger, FDP Parteipräsident des Kantons Luzern, nicht als Nachteil. Im Gegenteil: «Robert Mahler denkt politisch und ist sehr engagiert. Das ist seine Stärke.» Dies und seine Bekanntheit, die er als achter Bundesrat erlangte. «Davon können wir nun im besten Fall profitieren», so Schilliger. Mit Mahler hofft die FDP auf viele Wählerstimmen.

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Für die Kantonsratswahlen 2015 hat sich die Partei das Ziel gesetzt, zu wachsen – von heute 23 auf neu 26 Sitze.

«Smartvote» war Zünglein an der Wage

Der Parteipräsident war es auch, der den Altbundesrat ermutigte, zur FDP zu kommen. «Er wird sich mit der Haltung der FDP wohlfühlen», schätzt Schilliger. Für Mahler selbst war die Entscheidung zwischen den vier Parteien keine leichte, wie er auf Anfrage sagt: «Mir war zwar von Anfang an klar, dass es eine Mitte-Partei sein muss, schwankte aber zwischen CVP und FDP.» Schliesslich habe eine Kollegin ihm geraten, ein «Smartvote»-Profil zu erstellen, das ihm zeige, wo er politisch stehe.

Trotz der anfänglichen Entscheidungsschwierigkeit: Mit seiner Wahl ist Mahler glücklich. Sein politisches Ziel hat er bereits gefasst. Er will die Unternehmer stärken. «Es sind zu wenig KMU vertreten in der Politik», wie er sagt. Der Unternehmer aus dem Entlebuch sieht die Kandidatur als Chance. «Wenn ich nicht gewählt werde, sehe ich das sportlich. Dann kann man mir in fünf Jahren nicht vorwerfen, dass ich es nicht versucht habe.»

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