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FCL macht Lustenbergers Rücktritt offiziell
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13 Jahre gekämpft und zwischendurch auch mal gejubelt: Claudio Lustenberger hört am Ende dieser Saison auf. (Bild: Martin Meienberger/freshfocus)

Der frühere Captain wird Talentmanager FCL macht Lustenbergers Rücktritt offiziell

2 min Lesezeit 17.05.2019, 17:35 Uhr

Was zentralplus am Mittwoch ankündigte, bestätigt nun der FC Luzern: Aussenverteidiger Claudio Lustenberger hört am Saisonende auf. «Leider sandte mir mein Körper in den vergangenen Monaten klare Signale aus», sagt der 32-Jährige zum Schlussstrich nach 13 Jahren Klubtreue.

Der Super Ligist wird Lustenberger aber über dessen Karrierenende hinaus weiter beschäftigen. Der frühere Captain wird am Mittwoch sein letztes Heimspiel gegen den FC Zürich (20 Uhr, Swissporarena) als Aktiver miterleben (zentralplus berichtete) und ab 1. Juli den Job von FCL-Talentmanager Michel Renggli übernehmen. «Renggli hat sich dazu entschlossen, eine Trainerkarriere einzuschlagen. Deshalb wird er eine Nachwuchsmannschaft übernehmen», heisst es beim FCL zur Jobrochade.

Er kann nicht mehr 100 Prozent geben

Seit 2006 trägt Claudio Lustenberger die Farben des FC Luzern und verkörpert seither wie kein Zweiter die Werte des Innerschweizer Traditionsvereins, heisst es in der FCL-Medienmitteilung. Über die Gründe für seinen Rücktritt sagt Claudio Lustenberger, der in dieser Saison wegen einer langwierigen Schambeinentzündung bloss zu 26 Minuten Einsatzzeit kam: «Ich hatte das grosse Glück, dass ich meinen Kindheitstraum verwirklichen konnte und dadurch viele unvergessliche Emotionen erleben durfte. Dafür bin ich meinem Ausbildungsverein, dem SC Kriens, und vor allem meiner grossen Leidenschaft, dem FC Luzern unendlich dankbar. Leider sandte mir aber mein Körper in den vergangenen Monaten klare Signale aus.»

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Lustenberger führt aus: Er sei eine Person, die immer 100% geben wolle – und das sei unter diesen Umständen leider nicht mehr möglich. «Darum kann ich nur sagen: Danke an unsere Fans und alle, die mich während diesen Jahren unterstützt haben. Es war eine grandiose Zeit, die mich zu dem gemacht hat, was ich heute bin.»

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