FCL kommt unter die Räder
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Stand vor allem in der zweiten Halbzeit im Mittelpunkt: FCL-Goalie Marius Müller. (Bild: Martin Meienberger/freshfocus)

YB dreht Spiel in zweiter Halbzeit FCL kommt unter die Räder

2 min Lesezeit 2 Kommentare 25.10.2020, 17:52 Uhr

Die Berner Young Boys haben dem FCL mit einem 1:2 dritte Niederlage in den ersten fünf Saisonspielen beigebracht. In der zweiten Halbzeit hatten die weiter auf den ersten Sieg wartenden Luzerner dem Gastgeber nicht mehr viel entgegenzusetzen.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit ist der zu diesem Zeitpunkt führende FCL regelrecht unter die Räder gekommen. Nachdem der für 1:0-Torschütze Marvin Schulz eingewechselte Martin Frydek einen Nsamé-Schuss grad noch blocken konnte, köpfelte Meschak Elia einen Ball freistehend am linken Pfosten vorbei.

Zehn Minuten später machte es der YB-Angreifer besser: Eine Ablage Nsamés versenkte Elia mit einem tollen Volley. zum 1:1-Ausgleich. Kurze Zeit später bewahrte FCL-Goalie Marius Müller sein Team vor dem erstmaligen Rückstand, indem er einen Kopfball von Christian Fassnacht aus kurzer Distanz sensationell parierte. Nicht sein erster toller Reflex an diesem Sonntagnachmittag.

In der 70. Minute folgte dennoch der zweite Nackenschlag für den FCL: Müller wusste nicht recht, ob er raus kommen sollte und die beiden Innenverteidiger Knezevic und Alves lassen Nsamé zum erfolgreichen Kopfball auf Höhe des Fünfmeterraums ansetzen. Das war ein Luzerner Geschenk.

Weil die Luzerner ihre seltenen Offensivaktionen nicht sauber zu Ende spielten, kamen sie einem zweiten Torerfolg und Punktgewinn nicht mehr nahe. Zudem liess YB auch nicht viel zu.

Die Mannschaft von Fabio Celestini hat nun wegen des verschobenen Heimspiels gegen Sion weitere zwei Wochen bis zum Auswärtsspiel in Zürich Zeit, um die Defizite im eigenen Spiel zu eliminieren.

Schulz versenkt den Penalty

Schon in der Startviertelstunde lag der Führungstreffer für die Berner förmlich in der Luft. FCL-Goalie Marius Müller konnte sich in der sechsten Minute bei einem Kopfball von Jean-Pierre Nsamé auszeichnen.Die Luzerner mussten nicht zuletzt unten durch, weil sie sich ein paar leichtfertige Ballverluste leisteten.

Doch in der 18. Minute sah das Drehbuch eine ungeahnte Wendung für den Spielverlauf vor. Clever, wie Innenverteidiger Stefan Knezevic im Strafraum der Gastgeber einen Penalty herausholte, und cool, wie Marvin Schulz die Chance vom Punkt verwandelte.

Die 1:0-Führung war zwar eine glückhafte, aber dank dem mentalen Rückenwind hielten die Luzerner in der Folge den Meister der letzten drei Jahre mehrheitlich aus der eigenen Gefahrenzone fern. Das gelang ihnen deshalb, weil sie den Ball länger in ihren eigenen Reihen hielten und phasenweise zum Gegenpressing ansetzten.

Nur Marius Müller sah sich in der 33. Minute genötigt, einen Freistoss von Miralem Sulejmani aus dem Hocheck in Corner zu befreien.

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2 Kommentare
  1. karl ottiger, 26.10.2020, 12:55 Uhr

    Meisterschafts übergreifend 11 spiele 1 Sieg was denkst du wie lange geht das noch gut ?

  2. Mac Tanner, 26.10.2020, 10:58 Uhr

    Abwarten… abwarten… am Mittwoch kommt es noch viel schlimmer für den FCL. Und alle, welche erneut eine unglaublich überteuerte Saisonkarte gekauft haben, gucken doof aus der Wäsche. Tja, zumindest steht ihr Name auf dem Trikot, blöd nur, dass dieser nirgends zu erkennen ist.

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