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FCL erwartet einen 4:0-Forfaitsieg
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Der FCL will sich keines seiner vier Tore gegen GC abziehen lassen: Hier jubeln Idriz Voca (von links), Torschütze Blessing Eleke und Ruben Vargas nach dem 1:0. (Bild: Martin Meienberger/freshfocus)

Für die Luzerner liest sich das Reglement klar FCL erwartet einen 4:0-Forfaitsieg

2 min Lesezeit 13.05.2019, 13:09 Uhr

Am Tag nach dem Spielabbruch gegen den als Absteiger feststehenden Grasshopper Club kommt für den FCL nichts anderes in Frage, als den Match mit dem Spielstand in der 68. Minute zu werten. Der FCL führte 4:0.

Es ist nicht die Frage, ob die Luzerner das Heimspiel vom Sonntag gegen GC forfait gewinnen. Sondern nur, wie hoch. Normalerweise gelangen Forfait-Siege mit einem 3:0 in die Wertung.

Doch der zum Zeitpunkt des Spielabbruchs mit 4:0 führende FCL würde ja bestraft, wenn das so gehandhabt würde. Und ein Plustor weniger kann bei diesem engen Schlussspurt um die Europa League und die Vermeidung des Barrage-Platzes 9 plötzlich relevant werden (zentralplus berichtete).

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Ein 3:0 kommt nicht in Frage

«Wir erwarten, dass unser Sieg mit 4:0 gewertet wird, weil das Reglement klar ist. Wenn eine Mannschaft bei einem Spielabbruch höher als mit drei Toren Unterschied führt, kommt das in die Wertung», heisst es beim FCL. Dieser ist mit seiner Forderung nicht bei der Liga vorstellig geworden. «Wir erwarten, dass es so rauskommt. Und weil wir es für wichtig erachten, dass alle Mannschaften in der Tabelle der Super League gleich viele Spiele ausweisen, erwarten wir den Entscheid zeitnah.»

Und was, wenn es nicht so rauskommt? «Dann hätten wir Zeit, binnen fünf Tagen nach dem Entscheid Rekurs einzulegen. Und das würden wir uns gut überlegen, weil ein 3:0 für uns nicht in Frage kommt», so die Verantwortlichen.

Gros der FCL-Fans einverstanden mit Vorgehen

Beim FCL meldeten sich unzufriedene Kunden, weil sie für 90 Minuten plus Nachspielzeit Eintritt bezahlt haben. Und nicht bloss für 68 Minuten. «Wir verstehen diese Unzufriedenheit», lässt der FCL ausrichten. Aber ein Gros der Zuschauer habe sich auch einverstanden gezeigt mit dem Vorgehen des FCL als Veranstalter und mit dem zeitlichen Ablauf der Interventionen durch die Stewards und danach durch die Polizei.

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