FC Luzern
Fantransporte als Herausforderung

Runder Tisch: FCL-Spiele verliefen mehrheitlich ruhig

Grundsätzlich zieht der Runde Tisch Fussball eine positive Bilanz zur FCL-Saison. Doch die Ausschreitungen sorgen für politischen Druck. (Bild: Martin Meienberger/freshfocus)

Der «Runde Tisch Fussball» zieht insgesamt eine positive Bilanz für die Rückrunde des FC Luzern. Die grösste Herausforderung sieht er beim Transport der Gästefans – und beim gestiegenen politischen Druck.

Trotz anfänglicher Unsicherheiten nach der Aufhebung der Corona-Massnahmen zieht der «Runde Tisch Fussball» ein positives Fazit zur Luzerner Fussball-Saison. Die Heimspiele verliefen «in der Regel ruhig und sicher», wie der Kanton in einer Medienmitteilung schreibt. Trotzdem blieben Herausforderungen.

Verkehrsbetriebe Luzern kritisieren «nicht tolerierbare Zustände»

Am «Runden Tisch Fussball» nahmen Vertretungen des FC Luzern-Innerschweiz AG (FCL), der Fanarbeit Luzern, der beiden Dachorganisationen der FCL-Fanclubs USL und Vereinigte FCL-Fanclubs (VFFC), der Luzerner Polizei und Behörden von Stadt und Kanton und der Verkehrsbetriebe Luzern teil.

Besonders letztere brachten auch Kritik an. So sorgten Ausschreitungen von Gästefans für massive Sachbeschädigungen an Bussen der vbl (zentralplus berichtete). Gemäss der Mitteilung hielten Vertreterinnen der vbl fest, «dass diese Zustände für sie, auch mit Blick auf die Mitarbeitenden, nicht tolerierbar sind».

Nicht zuletzt wurde deshalb auch die Politik aktiv, die griffige Massnahmen fordert (zentralplus berichtete). Die Beteiligten am «Runden Tisch» erkannten die Gästefan-Transporte als grosse Herausforderung an. Gesellschaft und Politik würden Lösungen, mehr Sicherheit und weniger Kosten fordern. Die vorliegenden Massnahmen wie personalisierte Tickets würden aber als unterschiedlich erfolgversprechend angesehen. Eine andere Lösung steht jedoch noch nicht im Raum.

Verwendete Quellen
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