FC Luzern
Nach Entschuldigung von Bernhard Alpstaeg

FCL-Fans reden von einem Schritt in die richtige Richtung

Auch von einem prominenten Mitglied der Aktion «zäme meh als 52 Prozent» wird die Entschuldigung positiv aufgenommen. (Bild: kap)

Bernhard Alpstaeg hat sich neulich öffentlich für Äusserungen entschuldigt, die zum FCL-Streit geführt haben. Dies sei ein erster Schritt, sagen Fans.

Kürzlich hat sich Bernhard Alpstaeg öffentlich für seine Äusserungen im «Blick» entschuldigt, die zum FCL-Streit zwischen dem Aktionär und der FCL-Führung geführt hat. In diesem Interview von Anfang Oktober hat Alpstaeg die Klubführung getadelt. «Ich muss sie alle kritisieren. Sie sind zu wenig demütig, zu wenig aktiv, zu wenig bescheiden. Sie müssen lernen, zu arbeiten», so Alpstaeg damals (zentralplus berichtete).

Dieses Interview sei ein Fehler gewesen. Das Interview würde er «nicht mehr so machen», sagte Alpstaeg kürzlich gegenüber der «Luzerner Zeitung».

Entschuldigung sei ein Schritt in die richtige Richtung, so FCL-Fans

Alpstaeg zeigte sich im Interview auch offen für ein Gespräch. Wie kommen diese Entschuldigung und die angekündigte Gesprächsbereitschaft in Fan-Kreisen an? «Dies würde sicherlich die Wogen glätten», meint Patrick Zibung gegenüber «Pilatus Today» und «Tele 1». Er ist SVP-Stadtparlamentarier in Luzern, Mitglied der Aktion «zäme meh als 52 Prozent», sowie Beirat der Fanarbeit Luzern. Zibung bezeichnet die Entschuldigung Alpstaegs als «ersten Schritt in die richtige Richtung.»

Thomas Meier, FDP-Kantonsrat und Geschäftsführer des FCL-Sponsors Lehner Versand, glaubt, dass die Aktion «zäme meh als 52 Prozent» ebenfalls gesprächsbereit sei. Die entschuldigenden Worte von Alpstaeg seien ein Anfang. Trotzdem müsse man die Aussagen des Aktionärs mit Vorsicht geniessen. «Am Ende des Tages hält Alpstaeg an seinem Standpunkt fest.»

Tatsächlich beharrt Bernhard Alpstaeg auf dem gesamten Aktienpaket von 52 Prozent. Jedoch zeigt sich Bernhard Alpstaeg gegenüber dem FCL-Verwaltungsrat auch versöhnlich: «Auch im jetzigen Verwaltungsrat hat es Mitglieder, mit denen ich mir trotz allem, was vorgefallen ist, eine weitere Zusammenarbeit vorstellen könnte», so der Aktionär im Interview mit der «Luzerner Zeitung».

Verwendete Quellen
  • Interview in der «Luzerner Zeitung»
  • Artikel im «Tele 1» und auf «Pilatus Today»
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