FC Luzern
Interner Machtkampf eskaliert

FC Luzern wirft Alpstaegs Schwiegersohn in spe raus

Zwischen FCL-Präsident Stefan Wolf (links) und Mehrheitsaktionär Bernhard Alpstaeg herrscht derzeit dicke Luft. (Bild: Martin Meienberger/freshfocus)

Der interne Machtkampf beim FC Luzern geht weiter: Die Klubführung hat den Lebenspartner von Bernhard Alpstaegs Tochter freigestellt.

Auch nach dem turbulenten Wochenende geht die Alpstaeg-Affäre weiter. Von Insidern will «Radio Lozärn» wissen, dass die FCL-Führung Bernhard Alpstaegs Schwiegersohn in spe, Daniel Schrecker, freigestellt hat. Und dies einen Tag nach dem Geburtstag des FCL-Mehrheitsaktionärs.

Retourkutsche für verbalen Angriff

Für das Radio sei klar, dass dies als Rache-Aktion für Alpstaegs Aussagen im Sonntagsblick erfolgt sei. Dort hat Alpstaeg an der FCL-Führung kein gutes Haar gelassen: «Ich bin mit der ganzen Führung nicht zufrieden. Ich muss sie alle kritisieren. Sie sind zu wenig demütig, zu wenig aktiv, zu wenig bescheiden. Sie müssen lernen, zu arbeiten» (zentralplus berichtete). Daraufhin hat Vizepräsident Josef Bieri die Klubführung in Schutz genommen (zentralplus berichtete).

Gemäss der «Luzerner Zeitung» seien jedoch auch Interessenkonflikte Schuld für die Freistellung. So soll Schrecker nebst seiner FCL-Arbeit versucht haben, Luzerner Nachwuchsspieler als Klienten für externe Beratungsfirmen zu gewinnen.

Die Fans stehen jedenfalls hinter der FCL-Klubführung. Sowohl beim Spiel gegen YB als auch am Mittwoch machen sie mit Transparenten klar, was sie von Alpstaegs Aussagen halten: nicht viel.

Verwendete Quellen
Deine Ideefür das Community-Voting

Die Redaktion sichtet die Ideen regelmässig und erstellt daraus monatliche Votings. Mehr zu unseren Regeln, wenn du dich an unseren Redaktionstisch setzt.

Deine Meinung ist gefragt
Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert. Bitte beachte unsere Netiquette.