FC Luzern
Lizenz für die nächste Saison

Der FC Luzern benötigt noch viel Geld

Josef Bieri (links) sei weiterhin bereit, Geld zu investieren. Bernhard Alpstaeg vorerst nicht. (Bild: Martin Meienberger/freshfocus)

Der FCL hat im vergangenen Geschäftsjahr einen Millionenverlust erlitten. Der FCL muss im Lizenzierungsverfahren aber nachweisen, dass er nicht verschuldet ist. Jemand muss also kräftig investieren. Bernhard Alpstaeg ist dazu vorerst nicht bereit. Daher soll es Vizepräsident Josef Bieri richten.

Bis am 2. März müssen alle Profiklubs bei der Liga die benötigten Dokumente für die Saison 2023/2024 einreichen. Um die Lizenz zu erhalten, gilt: «Ein Klub darf nicht überschuldet sein und muss ein ausgeglichenes Budget präsentieren», so Philippe Guggisberg, Medienchef der Swiss Football League, gegenüber dem «Blick».

Dies könnte für den FCL noch zum Problem werden, da sowohl die FCL Holding AG als auch die Tochter FCL Innerschweiz AG das vergangene Geschäftsjahr mit einem Millionenverlust abgeschlossen haben.

Es soll um fünf Millionen Franken gehen

Wie der «Blick» berichtet, dürfte der FCL zwischen vergangenem Juli und Dezember den Verlust in Millionenhöhe nicht gedeckt haben. Jemand muss aber für den Fehlbetrag aufkommen oder ein Bankgarantie abgeben. Der Betrag soll Gerüchten zufolge fünf Millionen Franken betragen.

Das Problem: Sowohl Aktionär Bernhard Alpstaeg, als auch Vizepräsident Josef Bieri sind nur unter Umständen zahlungsbereit. Bernhard Alpstaeg sei zwar immer noch bereit für Investitionen, jedoch nicht bevor er wieder im Besitz des vollen Aktienpaketes von 52 Prozent ist.

Josef Bieri ist weiterhin bereit für Investitionen

Josef Bieri ist laut «Blick» jedoch bereit für weitere Investitionen. Nur Wochen zuvor klang dies noch anders: «Sofern keine Lösung gefunden wird (…) wird Josef Bieri insbesondere keinen Anteil an der im Februar 2023 erforderlichen Garantie für das Lizenzverfahren in der Höhe von womöglich CHF 5 Mio. tragen.»

Das Zitat stammt aus einem Dokument, das Bieris Anwälte Ende November an Bernhard Alpstaeg geschickt haben. Bieri betont mittlerweile, dass dieser Fall nur eingetroffen wäre, wenn Bernhard Alpstaeg zum Rundumschlag angesetzt hätte. Bekanntlich hat dies die FCL-Führung verhindert. (zentralplus berichte).

Die FCL-Führung scheint sich keine Sorgen um die Lizenz zu machen, zumal Josef Bieri noch immer zahlungsbereit sei. «Wir werden sie ganz normal für die nächste Saison beantragen. Weiter will ich mich derzeit dazu nicht äussern, weil wir kein mediales Pingpong mit Bernhard Alpstaeg möchten, sondern an einer konstruktiven Lösung interessiert sind», wird Stefan Wolf im Interview mit dem «Blick» zitiert.

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