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Fast schon der Ritterschlag für Luzerner Wirtepaar
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Vorfreude auf Zermatt: Ab dem 10. April sind Katharina Käser und Sebastian Rensing Gastköche beim Unplugged. (Bild: hae)

Schenkoner bekochen Jetset an Unplugged Zermatt Fast schon der Ritterschlag für Luzerner Wirtepaar

3 min Lesezeit 04.04.2018, 16:45 Uhr

Seit einem halben Jahr bringt das OX’n-Team kulinarische Lichtblicke nach Schenkon. Jetzt ist die trendige Beiz geschlossen. Weil die Kochequipe in die Berge zieht und vom 10. bis 14. April in Zermatt die Unplugged-Musikfans bekocht. Den Jetset freut’s.

«Das ist vielleicht noch nicht gerade der Ritterschlag für uns, aber eine schöne Bestätigung, dass wir mit unserer Sache auf dem richtigen Weg sind», freuen sich die beiden Verantwortlichen der OX’n-Küche in Schenkon. Am luxuriösen Popfestival im Zirkuszelt dürfen Katharina Käser (28) und Sebastian «Sebi» Rensing (27) Musikfans und Jetsetter verpflegen. Rensing ist sich das von früher her gewohnt: Er kochte einst in der Brigade des britischen Starkochs Jamie Oliver (zentralplus berichtete).

Ans Unplugged-Festival mit seinen rund 80 Konzerten pilgert seit elf Jahren eine Gesellschaft, die nicht jeden Franken umdreht und bereit ist, beispielsweise für ein Norah-Jones-Ticket 235 bis 465 Franken zu bezahlen.

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30'000 Gäste an über 80 Konzerten: Hier darf das OX'n-Team den Jetset verwöhnen.

30’000 Gäste an über 80 Konzerten: Hier darf das OX’n-Team den Jetset verwöhnen.

(Bild: zvg)

Dieser spendierfreudigen Klientel wird die sechsköpfige Küchenequipe aus Schenkon Tatar, Schweizer Felchenfilet oder mediterrane Penne à la OX’n servieren. Wer gerne ausprobiert, kann das «Unplugged Sharing Board» auf dem Holzbrett bestellen, auf dem in Häppchenform ein Querschnitt durch die OX’n-Küche zu goutieren sein wird. 

Sascha Ruefers Geheimtipp 

Zum Handschlag kommen Käser und Rensing, weil man auch in Zermatt verfolgt, was in Schenkon passiert. «Sebi und Katha machten im Luzernischen eine ganz tolle Eröffnung», erinnert sich der Walliser Daniel Lauber an den letzten Spätherbst. Seither läuft das Restaurant in Schenkon mit seinen deftigen Fleischkreationen bestens, es hat sich von Sascha Ruefers Geheimtipp zu einem der Anziehungspunkte in der Region gemausert.

«Wir wollen neu auch Jungköchen eine Plattform geben.»

Daniel Lauber, Zermatter Hotelier

Daniel Lauber ist Hotelier des Viersternehauses Cervo und im Vorstand von Zermatt Tourismus, der nebenamtlich auch für die Verpflegung des Unplugged-Festivals zuständig ist. «Parallel zur Young-Talent-Reihe des Musikreigens wollten wir neu auch Jungköchen eine Plattform geben», erklärt Lauber. «Und da die Innerschweiz viele Stammgäste am Musikfestival hat, lag es auf der Hand, die Premiere vom Sechserteam des OX’n bestreiten zu lassen.»

Zermatt ist Gourmet-Hochburg

Dabei hätten die Unplugged-Verantwortlichen ihre Scouts wahrlich nicht bis in die Innerschweiz schicken müssen. Denn das mondäne Zermatt gilt als Gourmet-Hochburg sondergleichen: 18 Gourmetrestaurants mit insgesamt 255 Gault-Millau-Punkten gibt es im Walliser Bergdorf – sie heissen unter anderen 1818, Capri, Chez Vrony, Findlerhof, Myoko, Prato Borni, The Omina oder Zum See.

«Hier wollen wir uns für höhere Aufgaben profilieren.»

Sebastian «Sebi» Rensing, OX’n-Koch

Da muss der Druck im Foyerzelt der Hauptbühne, dem Knie-Zirkuszelt, doch gross sein. Sind Katharina Käser und Sebastian Rensing nervös? «Naja, ich würde von einer schönen Anspannung sprechen», sagt Koch Rensing. «Aber wir wissen, dass sich viele einst noch unbekannte Newcomer auf den Zermatter Bühnen das Rüstzeug für ihre spätere grosse Karriere holten: Ich denke da etwa an den Zürcher Mundartsänger Faber, der für mich heute zu den besten Musikern der Schweiz gehört. Und so wollen wir das auch machen: uns hier für höhere Aufgaben profilieren.»

Deftige Rockmusik

Das heisst: viel Arbeit. Deshalb wird es dem OX’n-Team kaum möglich sein, Konzerte der Festival-Headliner wie Norah Jones zu sehen. «Aber wir hoffen, uns schon mal ein Ohr voll Musik zu gönnen», sagt Sebastian Rensing. «Wir kochen gerne raffiniert und deftig, und so mögen wir auch Rockmusik. Wie wär’s also etwa mit den Gigs von Kodaline oder den Kooks?»

Glamouröses Festival: grosse Bands im grossen Zelt, die Fans sitzen auf kuscheligen Lammfellen.

Glamouröses Festival: grosse Bands im grossen Zelt, die Fans sitzen auf kuscheligen Lammfellen.

(Bild: Facebook / Zermatt unplugged)

 

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