«Familie Eichwäldli» fühlt sich bestärkt, zu bleiben
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Die Eichwäldli-Bewohner sich erfreut über die Unterstützung – nicht nur von Demonstranten, sondern auch aus dem Grossen Luzerner Stadtrat. (Bild: uus)

Nach Entscheid des Luzerner Stadtrates «Familie Eichwäldli» fühlt sich bestärkt, zu bleiben

2 min Lesezeit 1 Kommentar 05.02.2021, 08:02 Uhr

Der Luzerner Stadtrat muss nochmals prüfen, ob eine Weiternutzung der alten Soldatenstube möglich ist. Nun melden sich die Bewohner zu Wort.

Noch immer hat die Stadt keine Idee, wie sie die Gebäude an der Murmattstrasse nutzen will. Deshalb muss der Stadtrat bauliche Massnahmen prüfen, die eine längere Zwischennutzung möglich machen, bis die Pläne konkreter sind (zentralplus berichtete). Die «Familie Eichwäldli» begrüsst das entsprechende Postulat, das am Donnerstag überwiesen wurde, wie sie in einer Medienmitteilung schreibt.

Man fühle sich bestärkt, weiterhin «gegen den Abriss der Soldatenstube einzustehen, um unter  anderem das Bestehen eines niederschwelligen und offenen Ortes mitten in der Stadt zu ermöglichen», steht dort weiter. Die kurzfristige Verlängerung der Frist vom letzten Freitag seitens der Stadt verstehe man als Einladung, sich rasch auf die Suche nach einer gemeinsamen Lösung zu machen.

Weiter begrüssen die rund 15 Bewohner des Eichwäldli, dass nun auch das juristische Gutachten veröffentlicht wurde, nachdem es zunächst unter Verschluss gehalten wurde. Es zeige, dass mit baulichen Massnahmen die Soldatenstube noch länger bewohnbar bleibe. Man habe bereits signalisiert, die Kosten dafür zu übernehmen. Bei der Stadt Luzern habe man nun eine Anfrage platziert, was konkret gemacht werden müsste, um die Gebäude statisch zu sichern.

Die Forderungen bleiben bestehen

Die Eichwäldli-Bewohner weisen schliesslich den Vorwurf seitens der Stadt zurück, nicht gesprächsbereit gewesen zu sein. Man habe lediglich die Anfrage der Stadt, ob man sich eine Weiterführung des Projekts an einem anderen Ort vorstellen könne, mit «Nein» beantwortet.

Die Gruppe will sich wie bisher dafür einsetzen, dass die Soldatenstube nicht abgerissen wird und stattdessen im Baurecht an eine gemeinnützige Baugenossenschaft abgegeben wird. Die Sanierungskosten will man übernehmen. Zum Schluss gibt man sich versöhnlich: «Trotz allem» bestehe weiterhin die Hoffnung, dass nach dem Parlamentsvotum vom Donnerstag «offene Gespräche für eine längerfristige Vereinbarung stattfinden können».

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1 Kommentare
  1. bodum, 05.02.2021, 13:12 Uhr

    gutes gelingen! freu mich auf diese verlängerung. hoffe es bleibt noch länger bestehen. ….falls die stadt doch noch einen plan hat ists ja egal. die ändern eh wieder ihre meinung. …. ach ja welche meinung …. ….

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