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Fall Villiger: «Zu früh, über politische Konsequenzen zu diskutieren»
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Sicherheitsdirektor Beat Villiger kann das Unverständnis für die Schliessung von Polizeiposten nicht verstehen. (Bild: sib)

CVP Kanton Zug bezieht Stellung Fall Villiger: «Zu früh, über politische Konsequenzen zu diskutieren»

1 min Lesezeit 02.10.2018, 12:48 Uhr

In der Zuger Politik gehen die Wogen seit der Bekanntmachung eines Strafverfahrens gegen Regierungsrat Beat Villiger hoch. Nun bezieht seine Partei, die CVP Kanton Zug, Stellung. Sie habe seither noch keinen Kontakt mit dem Sicherheitsdirektor gehabt.

Die CVP Kanton Zug bedauere ausserordentlich, dass fünf Tage vor den Wahlen die gestrige Berichterstattung über ihren Regierungsratskandidaten Beat Villiger die Zuger Bevölkerung verunsichert habe, wie sie in einer Mitteilung schreibt.

Wie am Montag bekannt wurde, wurde vor einem Jahr gegen den Zuger Regierungsrat Beat Villiger eine Ermittlung eingeleitet. Inzwischen wurde das Verfahren eingestellt. Dies, obwohl es darin einige Widersprüche gab. Die Berichterstattung über einen der aufgeworfenen Vorwürfe versucht Villiger per superprovisorischer Verfügung zu verhindern (zentralplus berichtete).

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«Wir kennen die genaue Sachlage nicht. Bis zum jetzigen Zeitpunkt konnte kein direkter Kontakt mit Beat Villiger stattfinden», lässt Vizepräsidentin Monika Barmet verlauten. Ohne genaue Kenntnis dieser Angelegenheit sei es ihnen nicht möglich, konkret Stellung zu nehmen.

Insbesondere sei es zu früh, über politische Konsequenzen zu diskutieren, ohne genaue Kenntnisse der Sachlage. «Regierungsrat Beat Villiger hat gute Arbeit geleistet und verdient unseren Respekt und unser Vertrauen», so Barmet.

Für die CVP Kanton Zug sei es wichtig, auch in dieser für alle Beteiligten unangenehmen Situation, einen fairen und sachlichen Umgang zu pflegen. Dieses besonnene Vorgehen verdienten Beat Villiger und alle, die sich für die CVP sowie die gesamte Zuger Bevölkerung engagiert haben, schreibt die Vizepräsidentin seiner Partei.

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