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Wirtschaftsförderung geht beim Fachkräftemangel in die Offensive
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Viele Luzerner Unternehmen haben Mühe, ihre Stellen zu besetzen. (Bild: jwy)

Neues Luzerner Onlineportal Wirtschaftsförderung geht beim Fachkräftemangel in die Offensive

2 min Lesezeit 1 Kommentar 27.01.2020, 09:37 Uhr

Weil die Luzerner Unternehmen immer mehr Schwierigkeiten haben, offene Stellen zu besetzen, bietet ihnen die Wirtschaftsförderung nun Schützenhilfe. Dafür hat sie ein eigenes Online-Portal für Firmen und Arbeitnehmer geschaffen.

Der von der Wirtschaft oft beklagte Fachkräftemangel macht auch vor dem Kanton Luzern nicht halt. Für die Unternehmen ist er sogar eine der grössten Herausforderungen und wird immer schwieriger, wie eine neue Studie des Luzerner Gewerbeverbandes zeigt.

Deshalb hat sich die Wirtschaftsförderung Luzern der Problematik angenommen und ein Online-Portal eingerichtet, wo Arbeitgeber und Arbeitnehmer einfach zusammengeführt werden. Dadurch soll die kostspielige und zeitaufwändige Suche nach qualifizierten Mitarbeitern einfacher und speditiver gestaltet werden. Dies teilte die Wirtschaftsförderung am Montag mit.

Arbeitnehmer sollen sensibilisiert werden

Für ihre Entwicklung ist es zentral, dass Unternehmen den Bedarf nach Fachkräften nachhaltig decken können. «Der Kampf um Talente hat weiter zugenommen», so Ivan Buck, Direktor der Wirtschaftsförderung Luzern. Doch die Personalbeschaffung sei generell sehr kostspielig und zeitaufwendig. «Dank dem neuen Jobportal «lu-jobs.ch» haben Unternehmen mit Sitz im Kanton Luzern die Möglichkeit, jetzt ihre offenen Stellen kostenlos und mit minimalem Zeitaufwand auszuschreiben», so Buck weiter. Dank der Verlinkung mit jobs.ch werde zudem sichergestellt, dass die Unternehmungen ihre ausgeschriebenen Stellen nicht doppelt erfassen müssen.

«Das neue Jobportal bietet aber nicht nur Vorteile für die Rekrutierungsverantwortlichen der Unternehmen. Mit ihm will die Wirtschaftsförderung die Thematik der offenen Luzerner Stellen ins Bewusstsein der Arbeitnehmer rufen und so auf den attraktiven Wirtschaftsstandort Luzern hinweisen», so die Mitteilung. Denn für den perfekten Job müsse man nicht weit gehen. Zum Start des Portals sind rund 1400 Stellen aufgeschaltet.

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1 Kommentare
  1. Dunning-Kruger, 27.01.2020, 15:29 Uhr

    Die Existenzberechtigung der Luzerner Wirtschaftsförderung stelle ich gem. meinen Einschätzungen in Abrede. Die hochqualifizierten kommen mit oder ohne Wirtschaftsförderung nicht nach Luzern. Es zählen dabei Parameter, welche Luzern – auch mit Biegen und Brechen – nicht anbieten kann. Im Direktvergleich mit Zug und Zürich – und hier muss sich Luzern ohne wenn und aber stellen – werden sie immer zwei, drei Schritte hinterherhinken. Das hat mannigfaltige strukturelle Gründe! Wenn man nur schon komplett extrahiert das Lohngefüge mit diesen beiden Kantonen direkt vergleicht, sieht Luzern nur noch schwarz. Dann kommen noch Trigger wie Flughafenanbindung etc. zum Zug, was Luzern nochmals im Rating absinken lässt. Darum: Schuster bleib bei deinen Leisten. Luzern ist der Säulikanton, und nicht der Primus i.S. Topstandort Wirtschaft. Nur, wenn überhaupt, lauer Durchschnitt.

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