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Ex-Stapi Urs W. Studer kämpft für carfreies Inseli
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Urs W. Studer in der Stube seines Hauses. (Bild: Severin Bigler)

Komitee mit prominenten Luzerner Köpfen Ex-Stapi Urs W. Studer kämpft für carfreies Inseli

3 min Lesezeit 21.08.2017, 08:27 Uhr

Persönlichkeiten aus Politik, Kultur und Architektur kämpfen für die Juso-Initiative «Lebendiges Inseli statt Blechlawine» – darunter ein ehemaliger Stadtpräsident und der Präsident des Quartiervereins.

Das Komitee für ein lebendiges Inseli gibt ihr Unterstützungskomitee mit 16 Köpfen aus verschiedenen Bereichen bekannt. Der ehemalige parteilose Stadtpräsident Urs W. Studer gehört genauso dazu wie die Alt-Stadträte Werner Schnieper (SP) oder Ruedi Meier (Grüne), Architekt Frieder Hiss, Musiker Tobi Gmür oder Markus Schulthess, Co-Präsident Quartierverein Hirschmatt-Neustadt.

Sie alle unterstützen das Anliegen, die Carparkplätze auf dem Inseli zugunsten einer grösseren Grünfläche aufzuheben. Die Bevölkerung stimmt am 24. September darüber ab, auch der Stadtrat und das städtische Parlament sind inzwischen für die Initiative.

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Treffpunkt für Jung und Alt

Urs W. Studer sagt über sein Engagement: «Das Inseli ist jetzt schon ein wertvoller Treffpunkt für Jung und Alt am See. Mit der Erweiterung schaffen wir noch mehr notwendigen Begegnungsraum für alle Generationen, für Einheimische und Gäste.»

Das Gebiet KKL–Universität–Bahnhof gehöre zu einer der dichtbebautesten Zonen in der Stadt Luzern, schreibt das Komitee. «Durch die Erweiterung der Grünfläche beim Inseli wird die Umgebung entscheidend aufgewertet, was sowohl uns Luzernerinnen und Luzernern, als auch dem Gewerbe und unseren Gästen zugute kommt.» Das Inseli sei in den vergangenen Jahren zu einem vielfältig genutztem Begegnungsraum und Treffpunkt für alle Generationen und Kulturen geworden.

Määs sei garantiert

Anlässe, wie die traditionelle Määs oder die Übertragung des «Lucerne Festivals» sollen auch nach einem Ja zur Initiative stattfinden, so das JA-Komitee. Angela Meier, im Vorstand der IG Kultur Luzern und ebenfalls Teil des Komitees: «Eine erweiterte Parkanlage an zentraler und schöner Lage Luzerns bildet einen Nährboden für verschiedenste kulturelle Veranstaltungen.»

Die Initianten sind der Meinung, dass die 26 Carparkplätze und 6 Halteplätze andernorts kompensiert werden können – wo, ist allerdings noch unklar. Der Stadtrat ist der Meinung, dass noch Zeit bleibt, um eine Lösung zu finden, die jetzigen Carparkplätze fallen nicht vor 2019 weg (zentralplus berichtete).

Alt-Stadtrat Werner Schnieper dazu: «Ich unterstütze die Inseli-Initiative, weil der bisherige Standort der Määs garantiert ist und weil nahe beim Bahnhof genügend Kurzzeit-Parkplätze bestehen bleiben, so dass auch ältere Leute weiterhin rasch und bequem vom öffentlichen Verkehr zu den Reisebussen gelangen können.»

Im Co-Präsidium Komitee «Lebendiges Inseli statt Blechlawine» sind:

  • Urs W. Studer, alt-Stadtpräsident
  • Werner Schnieper, Alt-Stadtrat
  • Prof. Dieter Geissbühler, Dozent Hochschule Luzern – Technik und Architektur
  • Sepp Riedener, Theologe
  • Regula Roth-Koch, alt-Bürgerratspräsidentin und Präsidentin Freunde der ZHB
  • Hans Widmer, Alt-Nationalrat
  • Tobi Gmür, Musiker
  • Ursula Stämmer-Horst, alt-Stadträtin
  • Ruedi Meier, Alt-Stadtrat
  • Markus Hegglin, Architekt
  • Frieder Hiss, Architekt
  • Harry van der Meijs, Architekt
  • Angela Meier, IG Kultur Luzern
  • Markus Schulthess, Co-Präsident Quartierverein Hirschmatt-Neustadt
  • Marlis Gander, dipl. Geografin, Raumplanerin, Aussenraumexpertin
  • André Hobi, ehemaliger Personalchef Stadt Luzern
  • Pietro Donzelli, Inhaber Donzelli Management Walking

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