Vorwurf der restriktiven Haltung in Luzern EVP weibelt für Volkswahl der Pfarrpersonen

1 min Lesezeit 21.11.2018, 13:40 Uhr

Der EVP Kanton Luzern passt es nicht, dass die Pfarrwahl durch das Volk beschnitten werden soll. Deswegen bittet sie alle Reformierten, an der Abstimmung vom 9. Dezember Nein zum Personalgesetz zu stimmen.

Der EVP ist die Mitsprache des Volkes ein besonderes Anliegen, wie sie in einer Mitteilung schreibt. Dass diese beim zentralen Geschäft der reformierten Kirchgemeinden, bei der Pfarrwahl, nun beschnitten werden soll, nehme die Partei mit Befremden zur Kenntnis. Die Wahl der Pfarrpersonen durch das Volk sei typisch reformiert und solle beibehalten werden.

Die Synode habe im vorliegenden kirchlichen Personalgesetz einen Extremweg beschritten: Während die neue Kirchenverfassung aus dem Jahr 2015 Pfarrwahlen durch das Volk explizit ermögliche, sollen sie nun mit dem Personalgesetz für alle Kirchgemeinden verboten werden.

«Solch eine restriktive Haltung kennt kein anderer Kanton! Ein Vorschlag für eine sinnvolle Ausgestaltung der Volkswahl wurde in der Synode zwar eingebracht, aber von einer Mehrheit leider nicht weiterverfolgt», sagt Tobias Reinmann, Präsident der EVP Kanton Luzern.

Die EVP bitte alle Reformierten, an der Urnenabstimmung vom 9. Dezember teilzunehmen, und empfiehlt ein Nein zum Personalgesetz. Nur so könne die Pfarrwahl durch das Volk weitergeführt werden.

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