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Orgel und Cello


  • Klavier- / Orgelmusik
  • Konzert Klassik
  • Konzerte

PROGRAMM

Franz Schubert (1797-1828):
Allegro moderato* (1. Satz aus der Arpeggione-Sonate)
für Violoncello und Orgel

Johannes Brahms (1833 -1897):
Albumblatt 1853* für Orgel
dem Organisten István Nagy gewidmet

Dmitri Dmitrijewitsch Schostakowitsch(1906-1975):
Walzer Nr.2 aus der Jazz-Suite Nr.2 für Orgel
Orgelfassung von István Nagy – dem Organisten Miklos Árpás gewidmet

Brian Bonsor (1926-2011):
Drei jazzige Stücke* für Violoncello und Orgel:
Get up and go – Rêverie – Nice ´n´easy

Wolfgang Amadeus Mozart (1756 -1791):
Drei Arien* aus der Zauberflöte für Orgel:
«In diesen heil‘gen Hallen» (Sarastro, Bass)
dem Bassisten Maestro Krisztián Cser gewidmet

«Der Vogelfänger bin ich ja» (Papageno, Tenor)
dem Alpinisten Herrrn Sepp Gwiggner gewidmet – Uraufführung

«DerHölle Rache» (Königin der Nacht, Sopran)

Johann Sebastian Bach (1685-1750):
Präludium und Gigue aus der Suite Nr. 3 in C
für Violoncello solo, BWV 1009

Johannes Brahms (1833 -1897):
Allegro appassionato* für Orgel
(Scherzo, 2. Satz des Klavierkonzertes Nr.2, op.83)
Maestro Sir András Schiff gewidmet – Uraufführung

* Orgelfassung Miklos Árpás

Ioanna Seira kam 1991 in Athen in einer Musikerfamilie zur Welt. Sie studierte an der Hochschule der Künste in Zürich zunächst in der Klasse von Raphael Wallfisch, dann für den Master in Pädagogik und den Master of Specialized Performance bei Thomas Grossenbacher. Sie besuchte Kurse und Meisterkurse bei David Geringas, Wen-Sinn Yang, Philippe Muller und Gary Hoffman. Nach dem im Juni 2008 im Gina Bachauer Cellowettbewerb der Stiftung „Mundo en Armonia“ (Madrid) gewonnenen, ersten Preis in Form eines zweijährigen Stipendiums, erhielt sie in der Schweiz Preise und Stipendien von verschiedenen Stiftungen wie Bruno Schuler-Stiftung, Kiwanis, Lyra- Stiftung.
Als Solistin und Kammermusikerin trat sie in Griechenland, Spanien, Italien, Deutschland, Slowenien, Südafrika, Thailand und in der Schweiz auf. Als freischaffende Cellistin konzertiert sie regelmässig mit Schweizer Orchestern und Ensembles wie: Tonhalle Orchester, Opernhaus Zürich (Philharmonia Zürich), Orchestra La Scintilla, Ensemble La Chapelle Ancienne und Sinfonieorchester St. Gallen.

Miklos Árpás, geboren und aufgewachsen in Ungarn. Nach der Matura Kirchenmusiker-Ausbildung in Györ, Orgel-Studium am Miskolcer B. Bartók-Konservatorium, Orgel-Konzertdiplom am Salzburger Mozarteum, Internationale Meisterkurse. Zahlreiche Konzertaufnahmen. Neben den Gesamtwerken von Bach, Liszt und Franck setzt Miklós Árpás auch eigene Orgel-Fassungen von grossen symphonischen Werken von Mozart, Schubert, Brahms, Bartók und Debussy auf seine Konzertprogramme. Nebst seiner internationalen Konzerttätigkeit wirkt Miklós Árpás im Kanton Zug als Kirchenmusiker.

Erläuterungen zum Programm:
Franz Schubert hat mit seiner Sonate a-Moll für Arpeggione und Klavier D 821 ein grossartiges Werk dem damals aufkommenden und später in Vergessenheit geratenen Instrument «Arpeggione» gewidmet. Das von Johann Georg Staufer 1823 erfundene Instrument wurde seinerzeit auch «Bogen-Gitarre», «Guitarre-Violoncell» oder «Guitarre d’amour» genannt. Als die Sonate 1871 im Druck erschien, wurde sie mit alternativen Streicherstimmen für Violine oder Cello veröffentlicht. Von diesen hat sich die Cellofassung durchgesetzt; im heutigen Konzert hören Sie das Werk in einer Fassung mit Orgel-Begleitung.

Brahms trug mit 20 Jahren eine kleine Komposition in ein Poesie-Album ein, das sich bis vor acht Jahren als Privatbesitz in einem Safe befand. Nach der Veröffentlichung habe ich diese Komposition für Orgel umgeschrieben und meinem jungen Kollegen István Nagy gewidmet, welcher seinerseits für mich eine Orgelfassung des Walzers Nr.2 von Schostakowitsch schuf.

Brian Bonsor komponierte Jazz für verschiedene Besetzungen. Im heutigen Konzert hören Sie einen bunten Strauss seines reichen Oeuvres für Cello und Orgel.

Drei berühmte Arien aus Mozarts Zauberflöte erklingen heute in der Bearbeitung für Solo-Orgel.

Das 2. Klavierkonzert von Brahms zählt zweifellos zu den grandiosesten Kompositionen dieses Genres. Der Komponist spielte den Klavierpart am 9. Nov. 1881 bei der Uraufführung im Redouten-Saal (Vigadó) in Budapest. Heute erleben Sie die Uraufführung des 2. Satzes in meiner Solo-Orgelfassung. Den Andante-Satz (III.) hören Sie an einem meiner nächsten Orgelabende in Unterägeri.

Miklos Árpás

Wo

Röm.-kath. Pfarrkirche Unterägeri
Zugerstrasse 8A
Unterägeri 6314

Preise

Freier Eintritt - Kollekte

Kategorie/n

Freien Parkplatz finden

Freie Parkplätze in Luzern oder Zug findest du bei uns.

Zuletzt aktualisiert am 08.12.2021 um 02:03 Uhr

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