EV Zug
Bringen Scherben dem EVZ Glück?

In Einzelteilen: Das war einmal der Zuger Meisterpokal

Übeltäter Jan Kovar mit dem Pokal, als er noch ien einem Stück war. (Bild: laudio Thoma/freshfocus)

Die Meisterfeier am vergangenen Sonntag war intensiv, zu intensiv. Der Meisterpokal des EV Zug ist in mehrere Teile auseinandergebrochen, der Sockel fehlt.

Es ist ein Bild des Jammers: Nur kurze Zeit, nachdem Jan Kovar den Meisterpokal in die Höhe stemmte, ist er nur noch Schrott. «Phothockey» zeigt den Kübel in seinem ganzen traurigen Zustand. Das gelbe Plexiglas-ist in mehrere Einzelteile zerfallen und notdürftig mit Klebstreifen zusammengehalten. Während das Westschweizer Portal den Übeltäter nicht nennen mag, glaubt ihn der «Blick» ausgemacht zu haben: «Es war Kovar», sagte Yannick Zehnder.

Notdürftig zusammengeklebt: Der Meisterpokal in Zug.
Ein Bild des Jammers: Notdürftig zusammengeklebter Meisterpokal des EVZ. (Bild: Phothockey)

Suche nach den Einzelteilen

EVZ-Verteidiger Claudio Cadonau erklärte dazu gegenüber Radio Central: «Der Kübel ist in vier Einzelteile auseinandergefallen. Keine Ahnung, wo die sind. Aber wir werden diese schon wieder zusammensammeln.»

Im Jahre 2008 wurde der alte blaue Pokal durch den goldenen Pokal abgelöst. Der Pokal wird «Twin-Skate» genannt und ist ein goldener Plexiglaspokal, der einen Eiskristall darstellen soll. Diese Trophäe ist kein Wanderpokal und bleibt im Besitz des Meisters. Der Pokal wiegt 12 Kilogramm und hat einen Wert von 10'000 Franken. Soviel kostet er auch, wenn der EVZ nun Ersatz beschaffen will. Gestaltet wurde der Pokal von der Luzerner Designagentur Hug & Dorfmüller. Dass der Meisterpokal ein fragiles Teil ist, wusste man bereits nach 2015, als er die Meisterfeier in Davos nicht überlebte.

Und an der Meisterparty am Samstag?

Interessant wird sein, was der EVZ kommenden Samstag an der grossen Meisterfeier in Zug zeigen wird. Die Scherben wohl eher nicht. Sollte es ein vollständiger Pokal sein, dürfte es sich um das Exemplar aus dem Vorjahr handeln.

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