EV Zug
Rückkehr des Zuger Meisterschützen aus der NHL

Hofmann stürmt nächste Woche für den EV Zug

Ab sofort nimmt NHL-Rückkehrer Grégory Hofmann mit dem EVZ die erfolgreiche Titelverteidigung ins Visier. (Bild: Pascal Muller/freshfocus)

NHL-Verstärkung für den Meister EV Zug: Grégory Hofmann (29) löst seinen Vertrag mit den Columbus Blue Jackets aus familiären Gründen auf und trifft diese Woche in Zug ein. Damit erhöht der Goalgetter die Chancen der Zuger auf eine erfolgreiche Titelverteidigung markant.

Als Meisterschütze ist Grégory Hofmann letzten Sommer nach Ohio aufgebrochen, um sich doch noch seinen Traum von einer NHL-Karriere zu erfüllen. Aber nach 24 Spielen, in denen er zwei Tore und fünf Assists für die Blue Jackets realisierte und um seinen Durchbruch in der besten Liga der Welt kämpfte, zieht er nun selber vorzeitig einen Schlussstrich.

Der Flügelstürmer bat seinen Arbeitgeber in Nordamerika um eine vorzeitige Vertragsauflösung. Denn Grégory Hofmann ist kürzlich Vater eines Mädchens geworden und er ist nicht gewillt, in Zukunft getrennt von seiner kleinen Familie zu leben.

Darum haben ihn die Verantwortlichen von Columbus per sofort suspendiert. Das ist in der NHL der erste Schritt auf dem Weg zur Vertragsauflösung.

Hofmann noch diese Woche in Zug

Nun geht seine Karriere dort weiter, wo Grégory Hofmann im Mai den zweiten Titelgewinn für die Zuger nach 23 Jahren feiern durfte. Der kongeniale Sturmpartner von Spielmacher Jan Kovar hat noch einen gültigen Vertrag mit dem EVZ bis zum Ende der nächsten Saison. Hofmann steuerte in der Meistersaison 24 Tore und 31 Assists in total 49 Spielen bei.

Hofmann wird diese Woche im Training der Zuger erwartet. Am Dienstag im Heimspiel gegen Biel wird mit seinem Comeback im Dress der Zuger gerechnet.

Dem Vernehmen nach freut sich Hofmann wie ein kleines Kind darauf, seine Karriere beim EV Zug fortsetzen zu können. Mit seiner Rückkehr hat sich die Suche für Sportchef Reto Kläy nach einem Ersatz für Marco Müller erübrigt (zentralplus berichtete).

Einer der EVZ-Ausländer muss zuschauen

Vielmehr scheint es jetzt für Kläy Sinn zu machen, Hofmanns Vertrag über das zur Zeit festgelegte Vertragsende hinaus zu prolongieren. Hofmann ist einer der seltenen Schweizer Spieler, die eine Mannschaft in eine höhere Dimension und zu Meisterehren führen können.

Hofmanns vorzeitige Rückkehr bedeutet aber auch, dass der EV Zug nicht mehr wie bislang fünf, sondern nur noch vier ausländische Spieler pro Match einsetzen darf. Das verschärft unter den Verteidigern Niklas Hansson und Christian Djoos sowie den Stürmern Jan Kovar, Anton Lander und Carl Klingberg die Konkurrenzsituation. Einer aus dem Quartett wird ab nächster Woche auf der Tribüne Platz nehmen müssen.

Das heisst aber auch, dass Reto Kläy keinen weiteren Ausländer als Ersatz für die Playoffs zu engagieren braucht.

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