EV Zug
Warum die Saison 2021/22 so gut abschliesst

EVZ schreibt trotz Corona-Restriktionen einen Rekordumsatz

Der Meistertitel hat massgeblich zu der guten Finanzlage beigetragen. (Bild: Claudio Thoma / Freshfocus)

Der Blick zurück zaubert den Verantwortlichen beim EVZ ein Lachen ins Gesicht. Trotzdem, dass es im Stadion in der vergangenen Saison noch Restriktionen gegeben hat, machten die Zuger einen Rekordumsatz.

Die Eichhockey-Saison ist schon länger vorbei. Die Schlittschuhe wurden gegen die Badehose getauscht. Trotzdem schaut der EVZ nochmals in die «Eiszeit» zurück. Bei dem Rückblick auf die Saison geht es um die Finanzen. Der EVZ kann die vergangene Saison mit einem positiven Jahresergebnis abschliessen.

Rekordumsatz für EVZ trotz Corona-Restriktionen

Wie der EVZ in der Medienmitteilung schreibt, sind die Zahlen äusserst positiv. «Die EVZ Gruppe erreichte im Geschäftsjahr 2021/22 ein Umsatztotal von 33'263'110 Franken. Dies bedeutet ein Rekordumsatz für den EVZ und eine Steigerung von über einer Million Franken gegenüber dem letzten normalen Geschäftsjahr vor Corona.» Der konsolidierte Gewinn liegt bei rund 600'000 Franken.

Dies sei besonders erfreulich, da der EVZ zu Beginn der Saison noch Restriktionen wegen der Pandemie hatte. Zu verdanken sei dieses gute Ergebnis der guten Arbeit auf allen Ebenen (zentralplus berichtete). «Insbesondere der Erfolg der 1. Mannschaft in Kombination mit der budgettreuen Arbeit in der ganzen Unternehmung haben zu diesem positiven Jahresergebnis geführt», schreibt der EVZ.

Patrick Lengwiler, CEO des EVZ meint: «Diese Zahlen manifestieren die hervorragende und
konsequente Arbeit, welche im und rund um den EVZ geleistet wird. Es ist für uns wichtig,
dass wir Gewinne erzielen, welche wir wiederum in die Zukunft der Unternehmung investieren
können. Zudem haben wir damit wieder etwas an Substanz zurückgewonnen, was uns die
Covid-Pandemie verbraucht hat.»

Corona-Gelder sind schon zurückbezahlt

Der EVZ hat in der Pandemie Darlehen des Bundes in der totalen Höhe von 4.735 Millionen Franken bezogen. Dieses Geld haben die Zuger schon wieder zurückbezahlen können.

«Der EVZ wird in allen Bereichen unternehmerisch geführt. Wir sind breit diversifiziert aufgestellt und finanziert. Bis zur geplanten Erweiterung der BOSSARD Arena haben wir nun jedoch eine Durststrecke vor uns – in dieser Zeit werden wir die Erträge nicht mehr steigern können, sehen uns aber in vielerlei
Hinsichten steigenden Kosten gegenübergestellt. Dies wird für unsere Organisation eine
grosse Herausforderung», sagt Lengwiler.

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