Weitere 40 Tage Winter? Das sagen die Bauernregeln zum heutigen Tag
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Luzern präsentiert sich in diesen Tagen «Schneegrau».

Wetter zum Vergessen Weitere 40 Tage Winter? Das sagen die Bauernregeln zum heutigen Tag

2 min Lesezeit 17.03.2021, 15:57 Uhr

Das Wetter draussen ist derzeit wenig erbaulich. Ein Blick auf den Bauernkalender verrät, dass der heutige Tag einiges über den Sommer im Gemüsebeet aussagt.

Die Schweiz liegt an diesem Mittwoch zwischen einem kräftigen Hochdruckgebiet mit Zentrum über dem nahen Atlantik und einer Tiefdruckzone über Osteuropa in einer nördlichen Höhenströmung, wie Meteo Schweiz berichtet. Dabei wird wiederholt recht feuchte und kalte Luft am Alpennordhang gestaut. Das Resultat dieser Entwicklung spielt sich vor unseren Fenstern ab: Es ist nass und kalt.

Auch die Prognose für die nächsten Tage beinhaltet mehr Schneeschauer als Sonnenschein. Wetter zum Vergessen also. Wesentlich spannender ist jedoch, wie das heutige Wetter gedeutet werden kann.

St. Gertrud hat’s den Gärtnern angetan

Der 17. März ist Sankt-Gertrud-Tag. Und der Bauernkalender quillt über vor Weisheiten und Prognosen zu diesem Tag. Hier eine Auswahl:

  • Die Frau mit dem frommen Sinn ist die erste Gärtnerin, d’rum warte immer auf St. Gertraud, die Äcker Dir und Gärten baut.
  • Wer an Gertraud nicht in den Garten geht, im Sommer vor leeren Beeten steht.
  • Friert’s an St. Gertrud, währt der Winter noch zwei Wochen.
  • Sieht St. Gertrud Eis, wird das ganze Jahr nicht heiss.
  • Wer dicke Bohnen und Möhren will essen, darf St. Gertraud nicht vergessen.
  • Gertraude nützt dem Gärtner fein, wenn sie kommt mit Sonnenschein.
  • Ist St. Gertraud sonnig, wird dem Gärtner wonnig.
  • Gertrud mit der Maus treibt die Spinnerinnen raus.
  • Friert es auf Gertrud, der Winter 40 Tage nicht ruht.

Nass und kalt? Ja. Gefroren? Nein. Angesichts des letzten Spruchs ein Glück. Ob sich aber tatsächlich Gärtnerinnen bei diesem launenhaften Wetter ins heimische Gemüsebeet gewagt haben, ist zu bezweifeln.

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