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«Es ist absolut extrem, was abläuft»
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Der Schwanenplatz wird ab sofort nicht mehr nur von Touristen besucht, sondern auch von Pokémons. (Bild: Montage les )

Pikachu, Schiggy und Co. erobern Luzern «Es ist absolut extrem, was abläuft»

3 min Lesezeit 16.07.2016, 11:30 Uhr

Die Welt spielt verrückt. Verantwortlich ist das Handy-Spiel «Pokémon Go». Die Pokémons tauchen auch in Luzern überall auf: beim Inseli, in der Altstadt, ja sogar beim Löwendenkmal. Dies ruft Luzerner Sammler auf den Plan, welche gemeinsam durch die Stadt ziehen. Und sie planen bereits eine grössere Tour.

Es ist das Thema der Stunde: Pokémon Go. Eine App, welche Millionen von Menschen auf dem ganzen Planeten in ihren Bann zieht. Worum geht’s? Der Name Pokémon setzt sich zusammen aus «Pocket» (auf Deutsch: Tasche) und Monster. Pokémon-Trainer machen sich auf die Jagd nach diesen Kreaturen, sammeln sie und lassen sie gegeneinander kämpfen. Die Animations-TV-Serie war in den 90er-Jahren ein riesiger Erfolg.

Luzerner Facebookgruppe explodiert

Das Spiel ist wie ein Virus, das momentan über den Erdball zieht und auch die Stadt Luzern nicht verschont. Im Gegenteil: Luzern ist sowas wie das Pokémon-Zentrum der Schweiz. Dies zeigt sich auch bei der Facebookgruppe «Pokémon Go Luzern». Wir erreichen die Adminstratorin telefonisch. «Es ist absolut extrem, was abläuft», sagt sie. Sie möchte anonym bleiben. Die Gruppe existiere noch nicht mal eine Woche und habe schon über 900 Likes. «Krass auch, wie aktiv die Leute sind. Sie posten, was geht, erzählen von Erlebnissen und helfen Neueinsteigern.»

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Pokémons waren in den 90ern der absolute Renner, sagt sie zum Phänomen. Genau bei dieser Generation habe das Spiel einen Nerv getroffen. «Mit der neuen Technik erlebt man das Ganze aus einer völlig neuen Richtung.» Und die Namen der Pokémons hätten sowieso noch alle präsent. Alles Freaks? Keinesfalls. «Die Idee, eine Gruppe zu gründen, ist ganz spontan bei einem Bierchen entstanden.»

Am Freitagabend kam es in Luzern zu einer spontanen Pokéjagd:

 

Bald geht’s gemeinsam auf eine Wanderung

Geht man auf die Jagd nach Pokémons, muss man ständig in Bewegung sein. Und statt alleine auf die Suche nach den Monstern zu gehen, kann man sich auch in der Gruppe bewegen. Deshalb organisiert die Facebookgruppe am Sonntag, 31. Juli, den ersten gemeinsamen Wandertag.

 

Die Idee stimmt von einem Gruppenmitglied, sagt die Adminstratorin. Und das Interesse dafür sei ebenfalls überwältigend, schon 250 Personen hätten ihr Kommen angekündigt. «Lustig wäre doch, alle würden mit einer Mütze erscheinen, damit man alle sofort erkennen würde», sagt sie schmunzelnd.

«Evoli! Hau ab, ich muss einen Artikel schreiben!»

Ein Evoli stört bei der Arbeit.

Ein Evoli stört bei der Arbeit.

Begeisterung erreicht zentralplus

Sie können sich noch immer nicht so recht vorstellen, was daran so toll sein soll? Dann versuchen Sie es selbst. Teile unserer Redaktion sind auf jeden Fall begeistert. Und wir sind überzeugt, dass Pokémon Go unser Leben verändern wird. Noch nie sind wir so viel spaziert wie in dieser Woche.


 

Und nun die besten Schnappschüsse von Pokémons in der Stadt Luzern:

Auch am Bahnhof tummeln sich Pokémons. Ein Traumato (links) und ein Rattikarl.

Auch am Bahnhof tummeln sich Pokémons. Ein Traumato (links) und ein Rattikarl.

 

Ein Nidoran am Pilatusplatz und ein Zubat auf dem Weg zur Pauluskirche.

Ein Nidoran am Pilatusplatz und ein Zubat auf dem Weg zur Pauluskirche.

Hier begegneten wir einem Knofensa (links) und einem Enton. Böse Zungen weisen darauf hin, dass die Begrünung des Carparkplatzes beim Inseli bereits begonnen hat.

Hier begegneten wir einem Knofensa (links) und einem Enton. Böse Zungen weisen darauf hin, dass die Begrünung des Carparkplatzes beim Inseli bereits begonnen hat.

Ein Taubsi versperrt am Mühleplatz den Weg (links) und ein Zubat will ins Rathaus.

Ein Taubsi versperrt am Mühleplatz den Weg (links) und ein Zubat will ins Rathaus.

Links ein Snobilikat und rechts vor dem Löwendenkmal das wohl schwächste und dümmste Pokémon, das es gibt: ein Karpador.

Links ein Snobilikat und rechts vor dem Löwendenkmal das wohl schwächste und dümmste Pokémon, das es gibt: ein Karpador.

Die Muschel heisst Muschas (links) und der Stern auf der Spreuerbrücke heisst Sterndu.

Die Muschel heisst Muschas (links) und der Stern auf der Spreuerbrücke heisst Sterndu.

 

 

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