Erste regionale Berufsmeisterschaft der Betreuungsprofis
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Die glücklichen Sieger der Berufsmeisterschaft. (Bild: Aura/ Emanuel Ammon)

Horw: Fachpersonal ist auch in Zukunft gefragt Erste regionale Berufsmeisterschaft der Betreuungsprofis

2 min Lesezeit 19.11.2017, 17:19 Uhr

Bis 2024 wird es in der Schweiz rund 50’000 zusätzliche Fachpersonen im Sozialbereich benötigen. An einer erstmals durchgeführten Berufsmeisterschaft haben sich die besten dieses Wochenende gemessen. Die Verantwortlichen ziehen eine positive Bilanz.

Diesen Samstag fanden in der Deutschschweiz erstmals regionale Berufsmeisterschaften für die Ausbildung Fachperson Betreuung (FaBe) statt. Unter anderem mussten die Teilnehmer den Experten zeigen, wie sie mit herausfordernden Situationen umgehen, wie sie professionell auf Bedürfnisse und Anliegen von betreuten Personen eingehen und wie sie im Team zusammenarbeiten.

Auch in der Zentralschweiz wurde eine regionale Meisterschaft ausgetragen und zwar in der Stiftung Brändi in Horw. Gemäss den Organisatoren erhielt der Event viel Publikumszuspruch. Sieben Kandidatinnen und ein Kandidat haben sich der erstmaligen Herausforderung gestellt. Die ersten drei Plätze gingen an:

  1. Marlon Mettler aus Brunnen, KiBiZ Hofmatt in Zug
  2. Marion Zimmermann aus Vitznau, KiTa Langmatt in Rotkreuz
  3. Nora Gnädinger aus Sins, Haus Maihof in Zug

«Wir waren miteinander da, wir haben miteinander gekämpft und wir haben miteinander gewonnen. Ich bin sehr glücklich», sagt Marlon Mettler, der Erstplatzierte an der Fa-Best Zentralschweiz

Berufskompetenz entfalten

«Ich bin sehr zufrieden. Sowohl Kandidierende wie Publikum haben einen interessanten Wettbewerb erlebt. Die Ansprüche und Unterschiede in der Betreuung wurden sichtbar. Für mich ist klar, ein Anfang ist gemacht. Es wird weitergehen.» sagt Projektleiterin Christine Schaffner. «Mit der Meisterschaft soll der Beruf auf eine spannende Weise in der Öffentlichkeit gezeigt und bekannt gemacht werden. Fa-Best unterstützt die Weiterentwicklung und ist eine Plattform, wo junge Berufspraktiker ihre Leistungsbereitschaft zeigen. Dadurch beweisen sie Mut und gewinnen an Selbstvertrauen. Und sie können ihre Berufskompetenz noch besser entfalten.»

Die Teilnehmer absolvieren ihren Wettbewerb.

Die Teilnehmer absolvieren ihren Wettbewerb.

(Bild: Aura/ Emanuel Ammon)

Beruf auch in Zukunft gefragt

Mit der Organisation und der Durchführung der regionalen Berufsmeisterschaften Fa-Best wollen die Verantwortlichen das Berufsfeld stärken. Fachpersonen Betreuung wissen, wie sie mit Know-how und Einfühlungsvermögen Kinder, Betagte und Menschen mit einer Behinderung bestmöglich betreuen können. Sie sind auch in Zukunft gefragt: Laut einer Studie werden bis ins Jahr 2024 rund 45’000 bis 59’000 zusätzliche Fachpersonen im Sozialbereich benötigt. 

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