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Erhebliche Staus und Wartezeiten: Seebrücke wird saniert
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Strassenbau auf der Luzerner Seebrücke. (Bild: Emanuel Ammon/AURA)

Mindestens zwei Wochen Bauarbeiten Erhebliche Staus und Wartezeiten: Seebrücke wird saniert

2 min Lesezeit 1 Kommentar 23.06.2017, 10:17 Uhr

Wegen Rillen im Belag und einer überdurchscnittlichen Abnutzung des Strassenbelages muss die Seebrücke nach 2014 bereits wieder saniert werden. Während zwei Wochen ab dem 3. Juli muss nun der Belag erneuert werden. Die Stadt rechnet mit erheblichen Staus und Wartezeiten. Und es könnte noch schlimmer kommen.

In der ersten Woche ab dem 3. Juli 2017 wird der Belag auf den beiden äusseren Spuren der Seebrücke ersetzt, schreiben die Behörden in einer Mitteilung. Während dieser Zeit gibt es für Velofahrer keine separate Velospur. In der zweiten Woche folgt der Belag der beiden inneren Spuren pro Fahrtrichtung.

Die Verkehrsbehinderung durch den Spurabbau wird grossräumig signalisiert. Trotzdem wird es im Stadtzentrum zu erheblichen Staus und Wartezeiten kommen. Die Stadt bittet die Autofahrer, während der Sanierung so wenig wie möglich über die Seebrücke zu fahren, den ÖV zu nehmen, auf den Langsamverkehr umzusteigen oder das Zentrum grossräumig zu umfahren.

Garantie des Bauunternehmens

Doch sollte es zu viel regnen, könnte es gar noch länger dauern: Die dritte Woche bis 29. Juli dient deshalb als Reserve. Die längere Sperrung erfolge zugunsten der Qualität und soll eine erneute Spurrillenbildung nach zu kurzer Zeit durch eine zu frühe Belastung des eingebauten Belags vermeiden. Die Arbeiten werden im Rahmen der Garantie des Bauunternehmers ausgeführt.

Bereits ïm Sommer 2014 wurde der Belag auf der Luzerner Seebrücke erneuert (zentralplus berichtete). Ein Jahr später zeigten sich schon erste Rillen im Belag, welche sich bis heute vertieft haben. Deformierungen in diesem Ausmass würden nicht der normalen Abnutzung eines Strassenbelages entsprechen, schreibt die Stadt Luzern. Gut sichtbar sind die Rillen auf der rechten Spur pro Fahrtrichtung, auf welcher auch die Busse fahren.

Deutlich längere Dauer der Arbeiten

Gemeinsam mit der Bauunternehmung habe man nach den Ursachen des Problems gesucht. Die entnommenen Proben würden keine Besonderheiten zeigen. Einzig die gegenüber der Norm seitens der Stadt verschärfte, vorgegebene Härte des eingebauten «Gussasphalt-Belags» konnte knapp nicht erreicht werden.

Da keine Besonderheiten im Material oder im Einbau des Belags festgestellt wurden, wird dem neu einzubauenden Belag mehr Zeit zur Aushärtung gegeben. Dies bedeutet, dass der Belag nach dem Einbau auf der Seebrücke drei bis vier Tage auskühlen und aushärten kann – 2014 wurde die Brücke bereits nach einem Tag wieder für den Verkehr frei gegeben.

Auf Blue Balls-Festival ausgerichtet

Die Arbeiten sind auch auf das Blue Balls-Festival mit jährlich rund 100’000 Besuchern ausgerichtet – deswegen werde mit der Sanierung eine Woche vor Beginn der Sommerferien gestartet. Spielt das Wetter mit, ist die Sanierung der Seebrücke bis zum Auftakt der Festivals am 21. Juli 2017 grösstenteils abgeschlossen. Laut den Behörden eignen sich für die Arbeiten während den Sommerferien am besten, weil dann das hohe Verkehrsaufkommen auf der Seebrücke von sonst täglich 38’000 Fahrzeugen etwas kleiner ist.

 

 

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1 Kommentare
  1. Olga Studer, 24.06.2017, 23:05 Uhr

    Warum hält die Seebrücke nicht länger ohne zu sanieren ?