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Er hat es wieder getan: Benedikt Notter erfindet die Jasskarten neu
  • Kultur
Hohe Kartenkunst: Benedikt Notters «bittere» Asse. (Bild: zvg)

Erst war's süss, jetzt ist es bitter Er hat es wieder getan: Benedikt Notter erfindet die Jasskarten neu

2 min Lesezeit 16.02.2020, 10:47 Uhr

Der Luzerner Illustrator Benedikt Notter hat bereits drei Versionen der Deutschschweizer Jasskarten gezeichnet. Nun will er es wieder wissen. Sein Crowdfunding-Ziel hat er bereits erreicht.

Vor bald sieben Jahren hat Benedikt Notter damit begonnen, die Deutschschweizer Jasskarten neu zu zeichnen. Die Jasskarten des Illustrators haben unter Freunden des gepflegten Kartenspiels inzwischen Kultstatus. Beim letzten Anlauf war es das Thema «Süss» (zentralplus berichtete) – nun soll es also «bitter» werden.

«Es ist eine Tatsache: Egal wie spielerisch wir es auch angehen, das Leben ist manchmal süss und manchmal bitter. Ich konnte deshalb die Süssen Jasskarten unmöglich als letzte Version stehen lassen, weil mir klar wurde, dass der Gegenpart noch fehlt», schreibt er dazu.

So seien in den vergangenen Monaten die Bitteren Jasskarten entstanden, sein inzwischen viertes Kartendeck, das von den bewährten deutschschweizer Jasskarten inspiriert ist.

So eben mal locker 5000 Franken gesammelt

Mit dem Crowdfunding, das Anfang Februar startete, erhoffte sich Notter 5000 Franken zu sammeln. Nach 13 Tagen sind es schon knapp 5700 Franken – damit ist die Finanzierung bereits gesichert.

Als Give-Aways bekommen die Spender für 20 Franken ein Kartendeck zugesandt. Für 40 Franken ist die Teilnahme am Jassturnier sicher, bei dem die bitteren Karten auf Herz und Nieren getestet werden. Über die Webseite des Künstlers kosten die bisher verfügbaren Variationen 15 Franken plus einen Zweifränkler Versand. Zum Crowdfunding geht es hier.

Notter realisiert seit vielen Jahren immer wieder neue Zeichnungsprojekte, die er im Selbstverlag publiziert. «Oft werde ich gefragt, ob ich nicht einmal die Französischen Karten neu zeichnen möchte», sagt er. «Doch es sind die Schalten, Schellen, Eicheln und Rosen mit denen ich aufgewachsen bin und die mir das grossartige Spiel vertraut machen»

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