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Entlastungsprogramm definitiv abgelehnt
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 Zwei Polizisten sprechen sich gegen das Entlastungsprogramm aus. (Bild: fam )

Zuger Sparpaket geht baden Entlastungsprogramm definitiv abgelehnt

2 min Lesezeit 2 Kommentare 27.11.2016, 12:34 Uhr

Der Abstimmungskampf ging hoch her, nun ist klar: Das Entlastungsprogramm wurde abgelehnt.

Das Entlastungsprogramm ist vom Tisch. Die Zuger Stimmberechtigten haben mit 53.3 Prozent Nein-Stimmen das Paket bachab geschickt. 19’712 Personen haben Nein gestimmt, 17’271 Stimmbürger haben das Programm angenommen. Die Stimmbeteiligung lag bei 50.24 Prozent. Die Reaktionen zum Ergebnis lesen Sie hier.

Bis auf Oberägeri und Walchwil haben alle Gemeinden Nein gesagt. In Zug haben sich 52.12 Prozent der Stimmenden für ein Nein entschieden, in Unterägeri waren es 57.02 Prozent, in Menzingen haben 56.42 Prozent Nein gesagt. In Baar wurden 54.09 Prozent Neinstimmen eingelegt, in Cham waren es 55.69 Prozent. In Hünenberg (50.24) wurde nur knapp Nein gesagt, in Steinhausen mit 58.5 Prozent sehr deutlich. In Neuheim haben 54.3 Prozent der Stimmenden das Paket abgelehnt.

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Zwei Gemeinden sagen Ja

In Oberägeri ist das Entlastungsprogramm mit 51.48 Prozent angenommen worden, in Walchwil mit 58.4 Prozent.

Das Entlastungsprogramm sollte dem Kanton aus der finanziellen Bredouille helfen: Rund 40 Millionen Franken sollten damit gespart werden. Es hatte eine starke Gegnerschaft unter einer ganzen Reihe von Verbänden auf den Plan gerufen (zentralplus berichtete). Unter anderem wurde kritisiert, dass bei sozial Schwachen wie Bezügern von Ergänzungsleistungen und bei Familien gespart wurde. Die Regierung hat angekündigt, dass bei einem Nein das kommende Sparpaket «Finanzen 2019» ausgebaut werden müsste.

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2 Kommentare
  1. Hans Peter Roth, 28.11.2016, 23:37 Uhr

    Was für ein Zufall! Ausgerechnet Walchwil und Oberägeri haben das Entlastungsprogramm angenommen, die beiden Gemeinden mit den meisten Villen von Gutbetuchten. Der Volksmund sagt: Bei den Reichen kannst Du sparen lernen! Der Prolet ergänzt: Stimmt, wenn Sparen bedeutet, dass die Armen die Rechnung bezahlen müssen!

  2. Mark Grube, 27.11.2016, 15:43 Uhr

    Einmal mehr hat die Zuger Regierung am Volk vorbeipolitisiert. Wann hört das auf?