Endlich hat’s wieder Geld im Luzerner Energie-Topf
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Umweltdirektor Fabian Peter wird bald die neue kantonale Klimapolitik präsentieren. (Bild: zvg)

Kanton stockt Förderprogramm auf Endlich hat’s wieder Geld im Luzerner Energie-Topf

2 min Lesezeit 09.01.2021, 16:25 Uhr

Ob Heizung oder Gebäudehülle: Wer sein Haus klimafreundlicher gestaltet, erhält im Kanton Luzern finanzielle Unterstützung. 2020 reichte das Geld aber nur bis September – sehr zum Ärger der grünroten Parteien. Nun erhöht die Regierung den Beitrag für 2021.

Das Förderprogramm 2020 ist bei den Luzerner Hauseigentümern auf grosses Interesse gestossen: Bereits per 2. September waren die Gelder vollständig ausgeschöpft. Insgesamt hat der Kanton Luzern letztes Jahr knapp 1200 Projekte unterstützt und Förderbeiträge in der Höhe von 8,5 Millionen Franken zugesichert.

Dass während einem Drittel des Jahres kein Geld mehr zur Verfügung stand, sorgte bei Grünen, SP und Grünliberalen im Luzerner Kantonsrat für Verärgerung. Doch mehrere Versuche, den Fonds aufzustocken, scheiterten.

Im neuen Jahr nun ist wieder Geld vorhanden. Ab dem 11. Januar 2021 können Luzerner wieder Gesuche einreichen, teilt der Kanton mit. Neu stehen für das Förderprogramm 11 Millionen Franken bereit. Denn die Regierung hat beschlossen, den Kantonsbeitrag von 0,8 auf 2 Millionen Franken zu erhöhen – womit auch der Gesamtbetrag steigt. Die Gelder stammen mehrheitlich aus der CO2-Abgabe, die der Bund auf fossile Brennstoffe wie Heizöl oder Erdgas erhebt.

Das Herzstück der Klimapolitik wird bald vorgestellt

«Wir möchten damit weiterhin klimafreundliche Heizalternativen fördern – wie etwa auch Holzheizungen», wird Regierungsrat Fabian Peter (FDP) in einer Mitteilung zitiert. «Für die Feuerung können wir sogar eigenes Luzerner Holz einsetzen, das stärkt auch unsere Volkswirtschaft.»

Das Förderprogramm ist ein Mosaikstein in der Klimapolitik des Kantons. Welche weiteren Massnahmen in den nächsten Jahren ergriffen werden, zeigt sich am kommenden Montag: Dann wird Umweltdirektor Fabian Peter den Planungsbericht zur Klima- und Energiepolitik 2021 präsentieren.

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